Kooperation DEB / DEL

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      In der DEL fehlt die Spannung nach unten hin: wenn es für die (Pre-) Playoffs nicht langt, gehen zwar Gelder für Playoff-Partien verloren. Die Organisationen haben aber die Sicherheit, nächstes Jahr auch wieder dabei zu sein. An die DEL 2 denkt da niemand. In jeder anderen Mannschaftssportart in Deutschland gibt es Auf- und Abstieg, nur im Eishockey nicht - zumindest ganz oben.
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      Hat hier irgendjemand was anderes erwartet?? Wenn ich das so lese ist doch eigentlich alles klar. Der DEB ist klamm, also braucht er Geld und das kann der Verband sich nur von der ersten Liga holen. In der 2.Liga gibts nix zu holen. Also macht man wieder zugeständnisse und basta.
      Die 2. Liga Interessiert den DEB Null komma Null. Ein bißchen Mitleid aber das wars dann schon.
      Wo kommt denn der gesamte Nachwuchs dieser Tollen DEL her. Doch nicht von den Vereinen dieser Ego-Liga.

      Also machen wir weiter wie bisher und warten ab. Vielleicht erleben das ja noch ein paar das diese "Liga" in sich zusammenbricht.
      Wir sind Treue Fans und gehen auch hin wenn es Bitterkalt ist und schlecht gespielt wird.
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      Deswegen ist jetzt dann auch mal das Maß voll und Zeit auszusteigen und eine eigene Liga zu gründen, welche "offen" ist, nicht nur für Tillburg, sondern auch für andere ausländischen Vereine.
      Irgendwann reicht es doch ... und nebenbei bewerkt: wer will ewig und ohne Zukunft Bittsteller, Sklave und Ausgenommener zugleich sein?

      Ich bin mal gespannt, was sich beim ESVK diesbezüglich tut, denn noch im Sommerinterview in der ehn hatte Miachael Kreitl gesagt, wenn sich nix tut beim Thema Auf- und Abstieg, dann wird ein eigenes Süppchen gekocht - und wie er hinzugefügt hat - muss man nicht nur über Tilburg als ausländischen Teilnehmer nachdenken.
      Emanuel Viveiros #8
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      Bowakel schrieb:

      Hat hier irgendjemand was anderes erwartet?? Wenn ich das so lese ist doch eigentlich alles klar. Der DEB ist klamm, also braucht er Geld und das kann der Verband sich nur von der ersten Liga holen.
      Das ist falsch.

      «Der Jahresabschluss 2017 ist noch nicht gemacht aber wir sind sehr glücklich, dass dem DEB, wie den Mitgliedern angekündigt, 1,8 bis zwei Millionen aus der WM 17 für die Rechteübertragung an das WM-OK verbleiben. Wir setzen das Geld, das wir bei der WM eingenommen haben, für die Zukunft des Sports ein. Wir haben keine Schulden mehr, wir stehen gut da.»
      Man kann eigentlich jetzt nur von allen DEL2-Clubs und Oberliga-Vereinen fordern, diese DEB-Leitung bei der nächsten Wahl abzusetzen. Wenn 2/3 der Mitglieder nicht DEL sind, sollte das wohl möglich sein.
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      Auch Neuwahlen einer DEB-Führung werden nichts ändern. Klar kriegt der DEB von den DEL2-Clubs auch Kohle, aber doch sicher wesentlich weniger als von der DEL.

      Und die DEL2 hat sich damals vor ein paar Jahren nach Lossagung vom DEB als williger Vasall der DEL untergeordnet. Wenn sich Rudorisch et al. damals ernsthaft eingebildet haben, eines Tages eine gleichberechtigte Partnerschaft DEL/DEL2 zu erreichen, war das reine Illusion. Mir war schon damals klar, dass wir für die tolle DEL eine reine Farmteam-Liga sein werden, mehr nicht. Und so ist es heute immer noch und wird auch so bleiben.

      Vom DEB ist ausser miserablen Schiris im Profibereich gar nix anderes für die DEL2 zu erwarten, egal wer sich da Vorstand schimpfen darf.
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      Das (finanzielle) Abhängigkeitsverhältnis DEB zu DEL hat sich schon seit den späten 90ern entwickelt, der DEB hat meiner Erinnerung nach nie ernsthaft versucht, die "Abtrünnigen" wieder einzufangen, im Gegenteil, man hat ihnen immer mehr Freiheiten gewährt mit bekanntem Ausgang.

      Welches Druckmittel hätte denn die DEL2 um was zu ihren Gunsten zu bewegen? Mir fällt keines ein...
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      Ich habe so das Gefühl, dass eine erzwungene Auf- und Abstiegsregel (anders als erzwungen wird es sie nicht geben) mit einer (vorübergehenden) Schwächung des deutschen Eishockeys einhergehen wird. Das ist beschissen, aber die Abschottung der DEL ist noch beschissener. Die DEB-Ligen und die DEL 2 müssen gemeinsam an einem Strang ziehen, alleine wird die DEL 2 nichts ausrichten, bestenfalls sich zugrunde richten. Es geht jetzt um zukünftige Mehrheiten im DEB. Dann kann man den Weg einer Isolierung der DEL gehen: keine Förderlizenzen, keine Vorbereitungsspiele, keine Aufnahme in unteren Ligen bei Insolvenz, keine Spielberechtigung in den DEB-Ligen/DEL 2 für Spieler, die sich für die DEL entscheiden, keine Nominierung für DEL-Spieler in DEB-Auswahlteams, ... Es muss ja nicht alles kommen, was möglich wäre, aber als Drohkulisse taugt das allemal. Es muss den selbstherrlichen Machern in der DEL einfach klar werden, dass es der großen Mehrheit wirklich ernst ist, dass sie keine schlechte nordamerikanische Kopie einer nur noch kommerziellen Interessen dienenden Eishockeyliga wollen. Die mag ja sportlich super sein, aber letztlich ist sie gegen die internationale Gemeinschaft des Eishockey gerichtet (siehe Olympische Spiele).
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      Der DEB ist das offensichtlich total egal und damit fallen alle Drohgebärden, die den DEB mit im Boot bräuchten, schon mal aus, zumindest bis die aktuelle Führung abgesägt wurde. Aber die DEL2 muss sich etwas einfallen lassen, das auch in den Medien für Aufregung sorgt. Es muss also leider wohl wirklich erst der Karren ganz in den Graben gefahren werden, absichtlich.