Zum Bürgerentscheid am 22. Juli 2018

  • Zum Bürgerentscheid am 22. Juli 2018

    "Wir fragen bei der AfD-Ostallgäu nach:

    Der Vorsitzende des Kreisverbands Ostallgäu/Kaufbeuren heißt Karl Keller. Der Biobauer kommt gerade vom Mähdrescher. Er wird mit den Recherchen konfrontiert. Eigentlich wollte er die "Bombe" erst nach der Wahl platzen lassen, um den Ausgang der Wahl nicht zu beeinflussen, wie er am Telefon sagt. Was Göpel sagt, sei alles Geschwätz. Das sei alles auf seinem Mist gewachsen. Planung, Umsetzung, das alles habe die AfD gemacht. Die Kosten hätten bei 3000 bis 4000 Euro gelegen. Sogar die vier Bier habe er Göpel bezahlt. Man habe gewusst, dass sobald die AfD offiziell das Bürgebegehren einbringt, die Chancen sinken. "Wir haben dann einfach Bürger gesucht, die aus Kaufbeuren kommen und den Arsch in der Hose haben, das dann auch durchzuziehen", sagt Keller.

    So kommt Weltenbummler Werner Göpel ins Spiel. Keller gehe es um Basisdemokratie. "Mir war die Abstimmung der Bürger immer wichtiger als die persönliche Emotion." Nach der Abstimmung wolle Keller dann im Detail erklären, wer bei der ganzen Aktion welche Arbeit gemacht habe.

    Kaufbeuren als Labor
    Der Fall scheint gelöst: Was die Kaufbeurer davon halten, dass sich die AfD einen nützlichen Rentner sucht, um Politik zu machen, werden am Sonntag die Bürger entscheiden. Entscheiden müssen. Gleichzeitig wird Kaufbeuren unfreiwillig zu einer Art Experiment der AfD und zu einer Art Labor direkter Demokratie in einer aufgeheizten Zeit. Dort lernen die Menschen gerade im Schnellverfahren, was direkte Demokratie auch sein kann. Ein Wanderprediger. Ein Weltenbummler. Die AfD. Vier Bier und 62 Euro. "

    watson.de/deutschland/exklusiv…iert-und-ein-dorf-spaltet
    Hier könnte meine Signatur stehen.