Deutsche Trainer in DEL und DEL2

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    • Na ja. Wenn man deutschen Spielern nichts zutraut, warum dann deutschen Trainern? Was auch viel mit der Ausbildung in den Vereinen ausmacht. Erst seit dem Sterneprogramm wird zwar mehr auf Ausbildung gelegt aber nur Vereine mit mehr als einer Eisfläche haben die meisten Chancen. Mannheim, Köln, Berlin vielleicht auch München in Zukunft sind die Vorreiter. Diese Vereine bekommen die Lorbeeren weil kleine Vereine wie Kaufbeuren die guten Spieler nicht halten kann. Wobei auch gesagt sein muss, auch Kaufbeuren holt sich die guten Spieler aus anderen Vereinen, nur schlimm das, das schon bei den kleinsten U9 und U11 passiert, auch hier wird quasi schon aussortiert. Die Eltern in Kaufbeuren zahlen sehr viel Geld, ab 350 Euro pro Saison und auch hier beginnt die Ausbildung. Die Gegebenheiten in Kaufbeuren sind alles andere als optimal, schon allein weil nur 50 Stunden Eis zur Verfügung stehen. Zwei Jahrgänge müssen sich die Eiszeiten teilen. Alles andere als optimal.
      Aber auch ein sehr guter Spieler ist zwingend ein guter Trainer, siehe Didi Hegen. Er hat es als Trainer leider nicht geschafft.
    • Ist schon eine bedenkliche Zahl, wobei ich damit nicht sagen will, dass ein Trainer, der nicht in Deutschland geboren wurde, deswegen nicht hier Trainer sein sollte. Für mich zeigt diese Zahl vielmehr auf, wie schlecht, trotz Olympiahoch, das deutsche Eishockey dasteht. Da sind die Trainer nur ein Aspekt. Auch eine Reduzierung der Kontingentstellen in der Vergangenheit bringt nicht immer den gewünschten Effekt. Statt deutscher Nachwuchsspieler gibt es dann halt allzu oft "Bremerhavener". Vor allem die DEL sieht sich als Verfechter dafür, eine NHL light zu kopieren. Nur die Ausgangslagen sind absolut unterschiedlich. In Nordamerika sind die ausländischen Spieler (und da kommen wirklich nur die Besten) das Sahnehäubchen, in Deutschland verdrängen sie immer noch einheimische Nachwuchsspieler. Und zu uns kommen wahrlich nicht nur die Besten aus Übersee. Ich bin auch bei den Trainern für Quoten, so wie bei den Spielern. Das schränkt zwar die Freiheit ein, aber anders, so meine Überzeugung, wird es nur so.
    • Buronator wrote:

      Na ja. Wenn man deutschen Spielern nichts zutraut, warum dann deutschen Trainern? Was auch viel mit der Ausbildung in den Vereinen ausmacht. Erst seit dem Sterneprogramm wird zwar mehr auf Ausbildung gelegt aber nur Vereine mit mehr als einer Eisfläche haben die meisten Chancen. Mannheim, Köln, Berlin vielleicht auch München in Zukunft sind die Vorreiter. Diese Vereine bekommen die Lorbeeren weil kleine Vereine wie Kaufbeuren die guten Spieler nicht halten kann. Wobei auch gesagt sein muss, auch Kaufbeuren holt sich die guten Spieler aus anderen Vereinen, nur schlimm das, das schon bei den kleinsten U9 und U11 passiert, auch hier wird quasi schon aussortiert. Die Eltern in Kaufbeuren zahlen sehr viel Geld, ab 350 Euro pro Saison und auch hier beginnt die Ausbildung. Die Gegebenheiten in Kaufbeuren sind alles andere als optimal, schon allein weil nur 50 Stunden Eis zur Verfügung stehen. Zwei Jahrgänge müssen sich die Eiszeiten teilen. Alles andere als optimal.
      Aber auch ein sehr guter Spieler ist zwingend ein guter Trainer, siehe Didi Hegen. Er hat es als Trainer leider nicht geschafft.
      In der U15 hat man offensichtlich so viele von außen (RV, MM etc. ) geholt, dass die Kaufbeuren teilweise nach Füssen gewechselt haben oder nur noch in Pfronten mit Föli spielen. Alle die ehemals mehrfach Meister wurden und sogar die Endrunde um die Deutsche gewannen. Ob die Externe alle bleiben oder nur auf Durchreise sind, ist fraglich, und die Tabelle stellt das Vorgehen auch noch zusätzlich in Frage.