Wird die Anzahl der Sitzplätze vergrössert ??

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    • Ich frage mich, wer in den unteren Reihen der Kurven sitzen will und wieviel er bereit ist dafür zu bezahlen.
      Von diesen möglichen Sitzplätzen aus muss die Sicht ja "unterirdisch" sein.
      Anscheinend versucht man dadurch die verkorksten Stehplatzränge zu verändern, anderst kann ich mir diese Überlegungen nicht erklären.
    • Phil wrote:

      Die eben nicht stehen möchten/können.
      Warum möchten denn die Leute nicht mehr stehen? Weil die Sicht äußerst bescheiden ist, vor allem wenn man nicht mindestens eine Stunde vor Spielbeginn vor Ort ist. Daran sollte man arbeiten und Zwischenstufen einfügen. Sitzplätze kann sich auch nicht jeder ständig leisten, gerade Familien.

      Es wurde hier ja von Phil die Zahl 3000 genannt. Das ist für mich aber auch absolute Schmerzgrenze. Ich fände es sehr traurig, wenn wir in Kaufbeuren demnächst ein Stadion hätten, in dem nicht mal 3000 Leute Platz finden!
    • Es ist eigentlich verrückt, dass man als Familienvater hoffen muss, dass nur wenige Leute ins Stadion gehen, weil die Kinder sonst nix sehen. Und Sitzplätze kosten für drei oder vier Leute ein kleines Vermögen, das man sich nur selten leisten kann. Vorausgesetzt man bekommt überhaupt Plätze, und dann auch noch zusammenhängende. Also mir vergeht so langsam die Lust auf einen Stadionbesuch.
    • Phil wrote:

      Die Überlegungen kommen daher, weil in jedem Spiel die Sitzplätze ausverkauft sind und wie viele Nachfragen haben. Gerade von Familien mit Kindern. Die eben nicht stehen möchten/können.
      Wenn es gerade um Familien mit Kindern geht, sollte man diese Plätze, falls sie entstehen, dann aber nicht als Dauerkarten anbieten, weil sie sonst event. wieder weg sind.
      Familien können kaum eine Dauerkarte nutzen und hätten es dann noch schwerer brauchbare Plätze zu bekommen, da die Auslastung dann wohl noch höher wäre.
    • Mich macht die ganze Situation so wütend. Stellt man sich im Verein (der Stadt) eigentlich die Frage warum die Sitzplätze so begehrt sind? Sicherlich nicht wegen dem mehr an Komfort, und weil man nicht Stehen will. Zumindest bei einem Großteil der neuen Sitzplatzdauerkartenkäufer. Nein, der Grund ist die bescheidene Sicht, die Situation dass man für ein paar "gute" Plätze im Stehplatzbereich schon 90 Minuten vor Spielbeginn da sein muss. Da ist vielen die Zeit zu Schade bzw. sie haben diese einfach nicht.
      Leider kamen wohl von diesen Leuten aber auch zu wenig Beschwerdemails an den Verein (Stadt) sondern man zahlte einfach mehr um seine Ruhe zu haben.
      Das man hier etwas bewegen hätte können sah man in Augsburg. Hier gab es so viel negatives Feedback mit samt schlechter Presse das die Stadt zum Handeln gezwungen war. Dort lies man sich nicht einfach alles gefallen.
      Aber in Kaufbeuren hat sich so eine Mentalität der Dankbarkeit/Drückebergertum eingestellt dass einem eine Kritik am Stadion lange als Undankbarkeit ausgelegt wurde.
      Dem Ganzen jetzt Familienbesucher als Argument vorzuschieben ist nur der nächste Punkt, in dem fadenscheinige Gründe gesucht werden, um über das eigentlich große Problem des Stadions hinwegzutäuschen und sich diesem Thema nicht offen und mit Verbesserungswillen stellen zu müssen.
    • Ich schreib nicht oft hier, aber langsam platzt mir auch der Kragen!
      Wir haben in Block O einen Platz gefunden, an dem man ziemlich gut sieht und nette Leute drumrum sind.
      Leider ist es hier auch so, dass man mindestens eine Stunde früher am Stadion sein muss, sonst sind die Plätze weg.
      Die erste Enttäuschung war, dass im Halbfinale die Karten nur noch im Stadion zu kaufen waren. Die Gründe konnte ich ja noch verstehen.
      Aber jetzt sollen wir die Plätze verlieren weil der OB und der Stadtrat ihr Versprechen gebrochen haben und eben nicht ein Stadion für mindestens(!) 3500 hingestellt haben, sondern für nur 3100.
      Und auch das soll jetzt noch reduziert werden! Gibt es da eine Agenda das Eishockey in Kaufbeuren langsam zu vernichten?
      Drum nutzt alle den kommenden Wahlkampf. Derjenige OB-Kandidat, der klar für ein ausreichendes Stadion ist, für den sollten die Fans des ESVK werben.
    • Wenn es darum geht, den Kindern eine gute Sicht zu geben, gibt es eine Lösung. Den Block Q als Familienblock nehmen und die unteren 3 Doppelstufen nur für die Kinder reservieren. Darüber die Erwachsenen. Für die Kleinen unten noch an den 3 Doppelstufen Zwischenstufen einbauen und die Jungs hätten gute Sicht. So könnten auch die Eltern zufrieden sein. Damit bleiben wir bei 3100 Zuschauern und nichts verschlechtert sich.
    • Moener wrote:

      Mich macht die ganze Situation so wütend. Stellt man sich im Verein (der Stadt) eigentlich die Frage warum die Sitzplätze so begehrt sind? Sicherlich nicht wegen dem mehr an Komfort, und weil man nicht Stehen will. Zumindest bei einem Großteil der neuen Sitzplatzdauerkartenkäufer. Nein, der Grund ist die bescheidene Sicht, die Situation dass man für ein paar "gute" Plätze im Stehplatzbereich schon 90 Minuten vor Spielbeginn da sein muss. Da ist vielen die Zeit zu Schade bzw. sie haben diese einfach nicht.
      Leider kamen wohl von diesen Leuten aber auch zu wenig Beschwerdemails an den Verein (Stadt) sondern man zahlte einfach mehr um seine Ruhe zu haben.
      Das man hier etwas bewegen hätte können sah man in Augsburg. Hier gab es so viel negatives Feedback mit samt schlechter Presse das die Stadt zum Handeln gezwungen war. Dort lies man sich nicht einfach alles gefallen.
      Aber in Kaufbeuren hat sich so eine Mentalität der Dankbarkeit/Drückebergertum eingestellt dass einem eine Kritik am Stadion lange als Undankbarkeit ausgelegt wurde.
      Dem Ganzen jetzt Familienbesucher als Argument vorzuschieben ist nur der nächste Punkt, in dem fadenscheinige Gründe gesucht werden, um über das eigentlich große Problem des Stadions hinwegzutäuschen und sich diesem Thema nicht offen und mit Verbesserungswillen stellen zu müssen.
      Die Mails an die Stadt bringen doch sowieso nix. Der Kaufbeurer OB macht es wie Pippilotta...
      Mit dem neuen Stadion wurden tatsächlich alle Kaufbeurer Bürger und ESVK Fans verarscht:
      Die, die gegen das Stadion waren, haben ihr „Minimalstadion“, dürfen aber trotzdem einen Haufen Steuern dafür abdrücken
      Die, die für das Stadion waren, haben ein „Profieishockeystadion“, bald schon mit einer Kapazität von <=3000 und bescheidener Sicht, welches nicht (kaum?) erweiterbar ist.
      Aber macht nix, bei der nächsten Wahl ändert sich ja sowieso nix.
      Pohl als OB kann ich mir auch nicht wirklich vorstellen in KF, vor allem wegen seinen Vorgeschichten...
      Rot Gelb Buronia
    • Wenn Familien plötzlich Sitzplatzkarten wollen, warum nicht die letzten beiden Jahre? Da gab es immer noch welche zu kaufen. Ich denke mir es sind da einige dabei, die jetzt wo wir uns oben etabliert haben, auch Ihr Interesse am Esvk entdeckt haben. Doch dafür sollen dann Stehplatzbesucher die schon lange dabei sind, ausgeschlossen werden. Das finde ich gar nicht gut.
    • Ich habe ja gestern auf die bevorstehende OB Wahl mit Pohl als möglichem Kandidaten hingewiesen. Abgesehen von seiner persönlichen Geschichte hat er großes geleistet für Kaufbeuren und nähere Umgebung, im Gegensatz z.B. zum cSU-Landtagsabgeordneten Pschierer. Der hat mit seinen CSU Amigos nur die ein oder andere Idee von Pohl umgewidmet und dann als eigenes Machwerk verkauft und umgesetzt, weil eben an der Macht.

      Ich glaube auch nicht, das Pohl als OB gewählt werden würde, aber er könnte den Amtsinhaber in der stadionfrage "vor sich hertreiben " und dadurch zum Handeln zwingen. Das wäre dann Pohls Wahlkampf-Verdienst. Deshalb wäre es sinnvoll ihn entsprechend zu informieren, z. B. evtl. Organisation einer Podiumsdiskussion durch den ESVK oder auch die Fanclubs! Es lebe die Basisdemokratie!
    • Da kann man die Hoffnung gleich begraben. Kein Bürger und damit mein ich wirklich jeder Bürger der Stadt hätte kein Verständnis dafür wenn die Stadt nochmal 10 Mio. in die Hand nehmen soll um das Stadion zu erweitern. Also das sind Träumereien.
      Wenn nicht die Stadt sondern ein Investor oder eine Firma dieses Stadion gebaut hätte, wären die Kosten sicher nicht über 15 Mio gegangen. Also das einzige was dem Verein und dem Kommunalunternehmen einfällt ist die Stehplätze zu reduzieren und Sitzplätze anzubieten.
      Allerdings will die GmbH meiner Meinung nach gar keine Kinder bei den Spielen haben. Die Zahlen lang nicht soviel Eintritt wie ein Erwachsener (Stehplatz) und wenn es der GmbH ernst wäre würde es günstige Sitzplatzkarten für Kinder geben. Die Ermäßigung von 2 € pro Sitz ist ein Witz. Im jetzigen "Familien - Block" sitzen fast keine Kinder weil allein über mindestens 60 Euro Eintritt pro Heimspiel für Familien viel Geld ist. Dazu kommen dann noch eine Hand voll Pommes für 3,50 Euro, 3,50 Euro pro Getränk usw.
      Meiner Einschätzung nach wird sich die nächsten 20 Jahre am Stadion überhaupt nicht mehr ändern.
    • Man stelle sich vor, du spielst gegen Landshut im Finale 2022,
      aber man braucht das Finale eigentlich nicht spielen, denn selbst
      wenn wir es gewinnen, würde Landshut aufsteigen, und wir
      bekommen ne schöne goldene Ananas.

      Da verkommt der Sport dann zum Witz !
      Zitat:
      Von reiner C-Wert-Arithmetik zwecks guter Sicht hält Architekt Schlenker, der schon viele Stadien besucht hat, nichts.
      Viel dramatischer für den subjektiven Seheindruck sei es, wenn man zwischen den Köpfen hindurch,
      also beim Blick über den Schulterbereich der Vorderleute, die Bande nicht sehen könne.
    • Phil wrote:

      Die Überlegungen kommen daher, weil in jedem Spiel die Sitzplätze ausverkauft sind und wie viele Nachfragen haben. Gerade von Familien mit Kindern. Die eben nicht stehen möchten/können.
      Eben, aus diesem Grund ist es schon nachvollziehbar. Der Verein macht halt das Beste draus.

      Soweit ich mich richtig erinnere, wurde auf einem Fannstamtisch ( vor gut 1 Jahr) zugesagt, dass man ernsthaft prüfen wolle, ob man Zwischenstufen einziehen kann. Das Ergebnis dessen wurde nie kommuniziert, oder?
      Bei einem schlechten Spiel ist nicht alles schlecht
      Bei einem guten ist aber auch nicht alles gut
    • @CamNeely

      Mich interessiert da mehr die Entwicklung in die andere Richtung. Mal angenommen, der ESVK hat wieder mal schlechtere Jahre, ohne Playoffs. Dann bin ich gespannt, wie viele Fans dann noch im Stadion sein werden. Viele von den älteren Stammfans vom Berliner Platz hat man vergrault (da gehöre ich auch dazu und noch einige mehr aus meinem Wohnort). Junge Fans werden wegen der weiter oben angesprochenen Gründe von Buronator wohl weniger werden. Dazu bin ich der Meinung, dass es inzwischen im Verhältnis mehr Gelegenheitsfans als zu Berliner-Platz-Zeiten gibt.
      Ich befürchte, dass dadurch bei längeren Durststrecken des ESVK die Zuschauerzahl mal ganz schnell deutlich unter 1000 sinken kann. Und dann wird es mit der Finanzierung spannend!
      Wer der Meinung ist, dass man mit Geld alles tun kann, macht wohl für Geld alles. – Benjamin Franklin