Aktienbrauerei in Not

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    • Also wenn die Gerüchte stimmen, das sie von den Zulieferern nur noch Ware gegen Vorkasse bekommen und sie es sich nicht leisten können größere mengen zu bestellen und somit die Sommerfeste gefährdet sind, ist das ja ein Teufelskreis aus dem man denke ohne externe Zuschüsse wahrscheinlich nicht mehr raus kommt. Düstere Zeiten für die letzte Brauerei der Stadt.

      Aber wie gesagt, nur Gerüchte, aber von mehreren Seiten gehört.
      Leberkäs zum Frühstück....Rock`n`Roll im Fahrstuhl <3
    • simone wrote:

      Vielleicht wird die Suppe heißer gekocht als sie gegessen wird.
      Hoffen wir für ABK das Beste.
      Wenn ein Sanierungsgutachten gefordert wird, bzw. Benötigt wird, dann brennt die Hütte. Entweder verlangen das die Banken oder externen Geldgeber , um Rechtssicherheit für die weitere Begleitung zu bekommen. Auch soll geklärt werden, wie es um eine mögliche Insolvenzreife bestellt ist und wie man das noch abwenden kann. Wenn die Lieferanten nur gegen Vorkasse liefern, kann das schon ein möglicher Indiz für eine drohende Zahlungsunfähigkeit sein. Ohne zu Wissen was im Detail bei der ABK passiert, die Infos lassen auf eine tiefgreifende Problematik zurückschliessen. Im Zweifel kann ein Sanierungsgutachten auch eine (falls noch möglich) Vorbereitung auf eine Insolvenz in Eigenverwaltung sein. Der Brauereimarkt steckt tiefgreifend vor Herausforderungen. Rückläufige Absätze und steigende Kosten treffen alle Betriebe, die kleinen aber umso mehr.
    • Problem ist auch, dass seit Jahren ein Verdrängungswettbewerb besteht. Es ist klar, dass etwa die Münchener Brauereien oder eben auch Öttinger günstiger sein können, als z.B. Aktien, Engelbräu (Rettenberg), Schäffler (Missen) oder andere kleinere Allgäuer Brauereien. Dazu noch die Billigbrühe mit Fantasienamen bei den Discountern. Das macht es nicht gerade einfach. Die Aktienbrauerei ist nicht groß genug um den Preiskampf mitzugehen und nicht klein genug, um sich da raushalten zu können. Bin gespannt, wie es weitergeht. Vielleicht kann man sich gesundschrumpfen. Ob das mit dem Milliardär im Hintergrund möglich ist? Keine Ahnung.

    • old faithful wrote:

      Problem ist auch, dass seit Jahren ein Verdrängungswettbewerb besteht. Es ist klar, dass etwa die Münchener Brauereien oder eben auch Öttinger günstiger sein können, als z.B. Aktien, Engelbräu (Rettenberg), Schäffler (Missen) oder andere kleinere Allgäuer Brauereien. Dazu noch die Billigbrühe mit Fantasienamen bei den Discountern. Das macht es nicht gerade einfach. Die Aktienbrauerei ist nicht groß genug um den Preiskampf mitzugehen und nicht klein genug, um sich da raushalten zu können. Bin gespannt, wie es weitergeht. Vielleicht kann man sich gesundschrumpfen. Ob das mit dem Milliardär im Hintergrund möglich ist? Keine Ahnung.
      Aus meiner Sicht darf man die Aktienbrauerei nicht mit Engelbräu, Zöttler oder Schäffler vergleichen: die Aktienbrauerei hat eine komplett andere Eigentümerstruktur (große Konzerne als Anteilseigner) und damit verbunden auch andere Ziele. Alle anderen genannten sind Unternehmen im Familienbesitz mit anderer Anspruchshaltung und Größe. Auch die haben es nicht einfach, keine Frage - aber ich denke aus wirtschaftlicher Sicht darf man die nicht in einen Topf werfen.
    • goalie1984 wrote:

      old faithful wrote:

      Problem ist auch, dass seit Jahren ein Verdrängungswettbewerb besteht. Es ist klar, dass etwa die Münchener Brauereien oder eben auch Öttinger günstiger sein können, als z.B. Aktien, Engelbräu (Rettenberg), Schäffler (Missen) oder andere kleinere Allgäuer Brauereien. Dazu noch die Billigbrühe mit Fantasienamen bei den Discountern. Das macht es nicht gerade einfach. Die Aktienbrauerei ist nicht groß genug um den Preiskampf mitzugehen und nicht klein genug, um sich da raushalten zu können. Bin gespannt, wie es weitergeht. Vielleicht kann man sich gesundschrumpfen. Ob das mit dem Milliardär im Hintergrund möglich ist? Keine Ahnung.
      Aus meiner Sicht darf man die Aktienbrauerei nicht mit Engelbräu, Zöttler oder Schäffler vergleichen: die Aktienbrauerei hat eine komplett andere Eigentümerstruktur (große Konzerne als Anteilseigner) und damit verbunden auch andere Ziele. Alle anderen genannten sind Unternehmen im Familienbesitz mit anderer Anspruchshaltung und Größe. Auch die haben es nicht einfach, keine Frage - aber ich denke aus wirtschaftlicher Sicht darf man die nicht in einen Topf werfen.
      Schon klar. Ich bezog mich auf den Preiskampf, den die genannten Brauereien (und eben auch die Aktienbrauerei) wohl nicht mitgehen können. Wie gesagt, die Aktienbrauerei ist wahrscheinlich nicht groß genug und nicht klein genug.

    • old faithful wrote:

      Rotgelb_Fan wrote:

      Ich glaube in kreisboten nen Bericht gelesen zu haben dass hinter der Aktien Brauerei ein größerer Konzern bzw. Geldgeber im Hintergrund steht
      ROKiT Stars
      Mein Eindruck: Die versilbern eine Kneipe nach der anderen und ziehen das Label 700 Jahre Aktienbrauerei ab. Der Rest...

      Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen und hoffe.

      Bei Festen war die Aktienbrauerei auch vor einigen Jahren schon nicht wettbewerbsfähig. Das war jedesmal das teuerste Angebot. Die haben komplett übersehen, dass jedes Fest eine große Werbung ist. Und jedes Fest, das man hier in der Gegend nicht beliefert, beliefert die Konkurrenz.