Bürgerentscheid: ESVK mit Null-Toleranz-Politik gegenüber Gewalt

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    • Bürgerentscheid: ESVK mit Null-Toleranz-Politik gegenüber Gewalt

      Verantwortliche des Vereins rufen zur Besonnenheit auf und distanzieren sich von jeglicher Form der Beschimpfung und Anfeindung

      Am Sonntag, 18.01.2015 entscheidet die Kaufbeurer Bevölkerung im Rahmen des Bürgerentscheides über den Bau eines profitauglichen Eisstadions. Ein Thema, welches aufgrund seiner Dimension, dem Investitionsvolumen und der Bekanntheit des ESV Kaufbeuren zu zahlreichen Diskussionen und großen Emotionen führt. Vieles von dem ist zu begrüßen, dient es doch dazu, den Bürgerinnen und Bürgern im Vorfeld der Wahl ausreichend Informationen für eine umfassende Meinungsbildung an die Hand zu geben. Doch einiges davon ist deutlich zu kritisieren. Mit großer Besorgnis erkennen wir als Verantwortliche des ESV Kaufbeuren, dass ein Teil der Befürworter dieses Neubaus mit ihrem Verhalten - vor allem in sozialen Netzwerken - Grenzen überschreiten. Dies geht von verbalen Beschimpfungen bis hin zu Androhungen von Gewalt. Der ESV Kaufbeuren stellt hiermit unmissverständlich klar, dass er sich aufs Deutlichste von diesen Äußerungen distanziert und sie ausdrücklich verurteilt. Grundsätzlich und natürlich auch in diesem Fall eines demokratisch legitimierten Bürgerentscheids darf es zu keiner Form von aggressiver Auseinandersetzung kommen. Der ESV Kaufbeuren steht und stand zu jeder Zeit für einen fairen, respektvollen und ehrlichen Umgang mit einer Null-Toleranz-Politik gegenüber Gewalt, Anfeindungen und Beschimpfungen. Wir Verantwortliche rufen hiermit jeden zur Besonnenheit auf. Und das sowohl vor, während und unabhängig vom Ausgang des Bürgerentscheides auch nach dem Entscheid. Der ESV Kaufbeuren ist ein verlässlicher Partner für alle Organe in Kaufbeuren. Dieser Rolle werden wir in diesen Tagen und auch zukünftig gerecht werden.

      gez.
      Der gesamte Vorstand des ESV Kaufbeuren
      Sommertheater. Sommertheater. Hey. Hey.
    • Also ich mus schon mal ne Lanze für die Fans brechen. Das ging ja bis jetzt alles in allem sehr gesittet zu.
      Stellt euch mal vor so ein Theater wäre in Dresden oder in anderen "Gewalthochburgen" der Fall.
      Da hätte es längst gekracht.
      "Ein Puck ist eine harte Gummischeibe, um den sich die Eishockeyspieler schlagen, wenn sie sich gegenseitig nicht schlagen können."
      Jimmy Cannon
    • Ungünstiger Zeitpunkt! Ich hätte es nicht gemacht. Ich weiß nicht wieviel handfeste Beweise es für Gewaltandrohungen gibt. Das hat die Gegenseite auch ziemlich aufgeputscht. Daß es Beschimpfungen gibt, ist in gewissem Rahmen normal. Wenn einer lügt, muß er sich auch als Lügner "beschimpfen" lassen. Jetzt gibt es halt die Gefahr, daß die Gegenseite sagt: schaut her, selbst deren eigene Vorstandschaft gibt zu, daß sie nur pöbelnde, gewaltbereite Fans haben.
    • So ein Schmarrn - hier wird niemand als irgendwas dargestellt!

      Nur mal so hypothetisch - am Sonntag wird nicht nur das Spiel (wahrscheinlich!) sondern auch der Bürgerentscheid (möglich...) verloren. Es wird meiner Meinung nach einige Leute geben, die damit nicht mehr klarkommen und irgendwie den Frust rauslassen werden.
      Halte ich für ziemlich wahrscheinlich. Und dann möchte ich mal das Geheule hören wenn wirklich was kaputt gehen sollte und der ESVK - Vorstand nicht im Vorfeld bereits wenigstens versucht hätte, mäßigend einzuwirken. Danach damit daherzukommen wär ja wohl auch kompletter Blödsinn!

      Wurde ja schon geschrieben dass Fürst angeblich am Sonntag unter Polizieschutz stehen soll und ich würd mich wundern wenn morgen nicht etlich BePo's im Stadion wären. Wenn Beides, Spiel ud Entscheid verlorengeht könnt ich mir vorstellen, dass so Manche auch nicht mehr viel zu verlieren haben könnten. Vieleicht auch Leute, die bis dahin noch nicht mal annähernd in dieser Richtung aufgefallen sind. Ich hoff's nicht - ich hoffe, dass keine von den drei Möglichkeiten eintritt.
      Wenn wir das Spiel verlieren und den Entscheid gewinnen würden, wäre das definitiv eine der schönsten Niederlagen meines Eishockeylebens...