Angepinnt Der Weg zum neuen Eisstadion

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    • Tja, einerseits toll, dass es überhaupt weitergeht. Ist ja nach dem ganzen Theater und der bekannten finanziellen Situation in Kaufbeuren auch nicht selbstverständlich.
      Allerdings haben wir uns mit diesem 3.100-Zuschauer-Stadion ganz schön limitiert. Denn 3.500 Plätze gibt es nur, wenn im Gegenzug die Sitzplätze auf 600 reduziert werden. Nimmt man damit mehr ein? Ich glaube nicht.

      Man hat jetzt bei den Räumen außerhalb der Eisfläche noch einmal 300 Quadratmeter draufgelegt.
      Allerdings: damit liegen wir fast 300 Quadratmeter unter dem Weißwasserstadion!

      Nachzulesen heute in der AZ im Lokalteil.
    • Das Anliegen einer angemessen hohen Kapazität ist berechtigt, denn trotz aller Bescheidenheit darf bei einer neuen Eishalle und ansprechenden Leistungen durchaus mit einem allgemeinen Anstieg des Publikumszuspruches gerechnet werden. Außerdem ergibt sich ein guter Durchschnitt nur, wenn man auch stark besuchte Spitzenspiele einberechnen kann.

      Das alles haben wir aber schon unzählige Male durchgekaut und außerdem dürfte nach den monatelangen Kontroversen im Vorfeld der Zitterpartie des 18. Januar das Aufleben von diesbezüglichen Forderungen in Kaufbeuren nur schwer zu vermitteln sein und bestenfalls auf taube Ohren, wenn nicht auf die Unterstellung von Undankbarkeit stoßen.
    • Was diese "Erweiterung" der Kapazität auf 3.500 Zuschauerplätze für einen Sinn haben soll, erschließt sich mir nicht. Schließlich streicht man dafür 400 (viel teurere) Sitzplätze.
      Was soll denn unterm Strich der (finanzielle) Vorteil sein?

      Ein neues Stadion bedeutet definitiv mehr Zuschauer. Gerade von unserem unterirdischen Niveau (sportlich UND zuschauertechnisch) kommend, kann es da eigentlich nur nach oben gehen. Bekommt man mittelfristig auch noch sportlichen Erfolg hin, dann könnte das 3.100 - 3.500-Zuschauer-Stadion schnell an seine Grenzen stoßen. Kaufbeuren hat ein großes Umland! Früher hat uns dieses schon mal einen SCHNITT von rund 5.300 Zuschauern beschert. Und auch in der Stadt ist viel mehr Potenzial da, wie über 8.000 Ja-Stimmen fürs Profieisstadion beweisen.
      Man stelle sich vor, die neue Führung nutzt nun wirklich das Zukunftspotenzial, indem sie stärker versucht, auch Kinder und Jugend wieder fürs Eishockey zu begeistern!
      Nicht, dass uns die Besucher nochmal die Bude einrennen wie das jetzt in Bremerhaven geschieht (die kommen zuschauermäßig von daher, wo wir uns gerade befinden) und wir haben keine Chance, diese Leute auch nur annähernd unterzubringen.
      Ich plädiere dafür, alles zu tun, dass hier noch Zuschauerplätze hinzukommen. Vielleicht ist es noch nicht zu spät!
    • Lieber Giroux, da hast Du aus Sicht von uns Eishockeyfreunden natürlich mit vielem Recht. Interessant wäre deshalb die Einschätzung eines auf den Bau von Sport- oder gar Eisstadien spezialisierten Unternehmens, was aus jener vor langer Zeit in den Raum gestellten halbfiktiven Summe von rund zwanzig Millionen bei Einhaltung bewährter Qualitätsstandards maximal an Kapazität herauszuholen ist. Es entzieht sich meiner Kenntnis, ob solche Einschätzungen oder Angebote von spezialisierten Firmen vorliegen. Aber so gescheit ist man doch bei der Stadt Kaufbeuren auch ohne unsere Nachhilfe, oder?
    • @ Martinec. Bist du dir da sicher? Es war immer von maximal 3500 Zuschauern die Rede. Nie davon, dass man aus dem eingeplanten Geld das Maximum rausholen möchte. Was mir von Anfang an völlig unverständlich ist. Zur Erinnerung, man hat uns das alte Stadion mit einer Kapazität von 4600 Zuschauern dicht gemacht. Und in ein paar Jahren wird es wieder den dringend benötigten sportlichen Aufstieg in die erste Liga geben, welcher zu einem regelrechten Eishockey Boom in der 2. Liga führen wird. Man kann doch nicht mit so viel Geld kalkulieren und sich gleichzeitig selbst dermaßen beschränken. Wo soll denn da der Sinn sein ?( .
    • "Luft nach oben"

      Nach meiner Einschätzung ist noch "Luft nach oben" da:

      Ich erinnere an meine bisherigen Ausführungen hier im Forum. Bei 55.000 cbm (BRI) waren zuletzt (vor der Sperrung) noch 4.600 Z zulässig. Nachdem die 55.000 cbm auch für den Neubau gelten sollen, dürften 3.500 Z nicht die Obergrenze sein.

      Beispiel Straubing:
      mit rd. 73.000 cbm = 6.000 Z.
      Wenn man umrechnen wollte, würden bei 55.000 cbm jedenfalls über 4.000 möglich!

      Es gibt noch andere Beispiele, auf die ich hingewiesen habe.
    • Ich hatte ja immer gehofft, dass sich doch noch jemand findet, der eine Erhöhung der Kapazität auf 4000+ finanziert. Es ist einfach so, dass 3100/3500 Zuschauer die Zukunftsaussichten des Kaufbeurer Eishockeys deutlich einschränken. Für Ravensburg ist die geringe Zuschauerkapazität, was man so hört, ein großes Problem. Ich bin sehr dankbar, dass die Stadt Kaufbeuren mit Zustimmung der Kaufbeurer Bürger überhaupt ein neues Eisstadion baut. Aber dennoch wäre es toll gewesen, wenn jemand gesagt hätte: Ich zahl den Differenzbetrag, den es kostet, das Stadion auf (z.B.) 4500 Plätze aufzustocken. Wer das hätte sein können und was der dafür hätte bekommen können weiß ich auch nicht. Aber es war so ein Traum, der jetzt geplatzt scheint.
    • Ein weiterer Höhepunkt des Abends war wohl auch die Absichtserklärung des langjährigen Grünen-Stadtrates Wolfgang Hawel, zu den Freien Wählern zu wechseln. Dieser Schritt ist Hawel nicht leicht gefallen, jedoch könne er sich sowohl bundes- als auch kommunalpolitisch nicht mehr so sehr mit der Ideologie der Grünen identifizieren.

      Mit Blick auf Kaufbeuren hätte ihn die „Blockadehaltung beim vierspurigen Ausbau der B12 sowie die Ablehnung der Grünen bezüglich eines Profi-Eisstadions gestört. Bei den Freien Wählern finde er nun genügend Positionen, die sich mit denen der Grünen decken. „Hier kann ich aber größere Schritte machen, ohne ideologische Fußfesseln“, betonte Hawe. Speziell Kaufbeuren brauche für seine Entwicklung „mehr Bewegungsfreiheit“.


      kreisbote.de/lokales/kaufbeure…ien-waehlern-4767903.html

      So ist es richtig. Kaufbeuren braucht keine Verhinderer-Betonköpfe, die sich grün anstreichen.
      Hier könnte meine Signatur stehen.
    • Also jetzt bleibt mal auf dem Boden!

      Fakt ist nun mal, dass wir in Kaufbeuren und Umgebung max. DEL2 spielen werden, zumindest dann, wenn man ordentlich und nachhaltig plant und sich die neue GmbH dann auch auf solvente Fuße stellt und nicht durch einen reinen "Zufallsonkel", der irgendwann mal Lust hat Geld in die Hand zu nehmen und für ein paar Jahre DEL spielen will, verlässt. Solche Leute, haben wir leider "nachhaltig" nicht in unserer Gegend und die werden wir auch "zuverlässig" nicht bekommen. Viel wichtiger wird es sein wieder eine DEL2 Macht zu werden, den Nachwuchs auch weiterhin gut ausbilden zu können und dass wir uns alle nicht prostituieren lassen. Selbst wenn wir zwischendurch auch mal in die Oberliga müssten, ist es ja auch schön, wenn man dann wieder Aufstiege feiern kann.

      Ein Stadion mit rund 3.500 Zuschauern ist für unsere Region ausreichend und entspricht auch den normal planbaren Möglichkeiten. Man muss ja auch an den Unterhalt denken und wenn wir es schaffen sollten, einen Schnitt von 2.000 bis 2.500 Zuschauer langfristig zu bekommen, dann wäre das allemal eine gemeinsame Leistung, die man auch in unserer Region für gut erachten muss.

      Bedenken sollte man hierbei auch, dass wir nicht wie Bremerhaven in einem Umkreis von 200 km alleine da sind. Es gibt bei uns eine Vielzahl von Vereinen und Clubs die Eishockey anbieten und auch Zuschauer brauchen um zu überleben. Alle Vereine sollten diesbezüglich mal mehr zusammenhalten und sich nicht unbedingt gegenseitig Konkurrenz machen, denn genau dass ist es, was uns alle schwächt. Wir haben mit Augsburg, München und Ingolstadt 3 DEL Clubs im weiteren Umkreis. Mit Ravensburg, Rosenheim, Landshut, Garmisch DEL2 Clubs und mit Füssen, Sonthofen, Peiting Bad Tölz gute Oberligisten ebenfalls sehr nahe bei uns. Buchloe, Landsberg, Memmingen sind gute Bayernligisten und alle wollen und haben auch ihre eigene Fangemeinde. Kaufbeuren ist zwar ein Traditionsverein aber es sind eben auch die früheren Zeiten vorbei und man muss sicherlich schauen, was die Zukunft bringt und da sehe ich für die nächsten 20 - 30 Jahre nur dann ein wirklich gutes Fundament, wenn man sich nach seinen eigenen Möglichkeiten ausrichtet und nicht nach Luftschlössern greift, die letztendlich wie ein Kartenhaus zusammenfallen können.

      Wir sehen doch alle, welcher harte Kern der Fangemeinde noch da ist, wenn man mit Problemen überhäuft wird und wenn es sportlich nicht gut läuft. Alle Gelegenheitszuschauer werden zwar auch kommen, wenn es mal wieder sportlich super läuft, aber die sind dann auch gleich wieder weg, wenn 2 - 3 Spiele verloren werden. Also ich von meiner Seite aus bin froh, dass wir überhaupt ein neues Stadion bekommen und mit diesem auch eine uns mögliche Zukunft beschreiten können. Alles andere wäre zu viel Wunschdenken.
    • "Luft nach oben" - München: 70.000 cbm für rd. 6.200 Z

      Aus der offiziellen Website des Olympiaparks (rd. 6.200 Z):
      olympiapark.de/de/home/der-oly…/olympia-eissportzentrum/

      ERBAUT
      1967
      als Eisstadion Oberwiesenfeld
      NAME
      Olympia-Eisstadion
      - 1972 fanden in der Eishalle
      die olympischen Boxwettkämpfe statt

      FASSUNGSVERMÖGEN
      6.142
      Zuschauer

      Sitzplätze: 1.496
      Stehplätze: 4.630
      Rollstuhlplätze: 16

      Olympia-Eissportzentrum Daten
      Eisstadion
      Fassungsvermögen:
      6.262
      Plätze

      Umbauter
      Raum: 70.000 m3

      Wenn man bei 55.000 cbm 4.500 Z bekommt, sollte man das später ausnutzen können. Man kann ja jetzt mit 3.500 Z beginnen und dann einfach erweitern. Der BE ist ja vorbei! Man darf doch alles sagen! Nimmt man mit dem geringen Fassungsvermögen von 3.500 Z ggf. auf irgendetwas (öffentliche Meinung) Rücksicht?
      Raum-Verschwendung soll ja auch nicht sein!
    • Diese "Erweiterung" auf 3.500 ist aber gar keine. Denn sie nimmt uns 400 (teure) Sitzplätze weg. Finanziell ist das ein Schuss in den Ofen.
      Nur darum geht es. Das kann man doch ohne große Mehrkosten etwas günstiger gestalten. Ohne gleich "Luftschlösser" zu bauen.
      Die 3.500 sind doch schon eine "vernünftige" Lösung. Bestimmt nicht überdimensioniert, weil man sicher von einem Stadioneffekt ausgehen kann, ja sogar muss.
      Die Erweiterungsmöglichkeit hätte ich mir vielmehr nach oben vorgestellt. Aber ohne einfach nur Geld zu wechseln wie bei der derzeitig geplanten Variante.

      Wer sagt denn, dass bei Spitzenspielen mit großem Publikumsandrang auf einmal 400 Sitzplätze weniger benötigt werden? Wollen die dann heranströmenden Gelegenheitszuschauer alle stehen? Ich finde das ehrlich gesagt absurd.
    • Kfb59 schrieb:

      Also jetzt bleibt mal auf dem Boden!

      Ich finde nicht, dass wir hier eine abgehobene Diskussion führen. Ein Stadion für 4000-4600 Zuschauer wäre auch in der 2.Liga extrem hilfreich und meiner Meinung nach dem ESVK und der Region auch angemessen. Das neue Stadion eröfnet erst ganz neue Möglichkeiten, die man dann aber nur mit der entsprechenden Kapazität auch nutzen kann.
      Dass ein Stadion in dieser (doch nun wahrlich nicht übertriebenen) Größenordnung Wunschdenken bleibt befürchte ich inzwischen aber auch.
    • Kfb59 schrieb:

      Also jetzt bleibt mal auf dem Boden!


      Ein Stadion mit rund 3.500 Zuschauern ist für unsere Region ausreichend und entspricht auch den normal planbaren Möglichkeiten. Man muss ja auch an den Unterhalt denken und wenn wir es schaffen sollten, einen Schnitt von 2.000 bis 2.500 Zuschauer langfristig zu bekommen,.........
      Bedenken sollte man hierbei auch, dass wir nicht wie Bremerhaven in einem Umkreis von 200 km alleine da sind. ich weise mal auf meinen eigenen Post aus dem Januar 2014 hin......



      ich weise mal auf meinen eigenen post aus Jan 2014 hin...

      ......so habe ich mir beispielhaft einmal die Sasion 2009/10 angesehen, in der wir wieder in die 2. Liga aufgestiegen sind. Und ich denke das kann dem ESVK immer wieder einmal passieren. Der Schnitt in der Sasion lag in der Hauptrunde! bei 2158 Zuschauern. Von den 26 Heimspielen lagen 5 über der Kapazität von 2600 Zuschauer.Davon 2 über 4000 Zuschauer! nun habe ich den Schnitt berechnet der sich bei einer Kapazität von "nur" 2600 ergeben hätte. Und da sinkt der Schnitt dan um fast 200 Zuschauer die pro Spiel! fehlen. Bei 26 Heimspielen sind das 5200 Zuschauer weniger und gleich mal rund 60 - 70.000 € weniger. Wie gesagt, nur in der Hauptrunde. In den anschließenden Play offs wurde dann noch ein Schnitt von rund 3.000 Zuschauern erreicht. Also kommt dann in einer Sasion ganz schnell einmal eine sechsstellige Summe zusammen. ........

      zudem halte ich es für genau verkehrt herum argumentiert das die 3000-3500 für unsere "Region" völlig ausreichend sind. Eben weil wir (im Gegensatz zu Bremerhaven) eine Eishockeyregion sind ist unser Potential deutlich höher. Bremerhaven ist überhaupt das schlechteste Beispiel. wer meint da kommt der große Umkreis zum Eishockey irrt sich gewaltig. Ich kenne die Region aus beruflicher Tätigkeit sehr gut und weis das überwiegend Bremerhavener zum Eishockey gehen. Momentan so viele weil, die Manschaft ganz gut dasteht, und vor allem aber wegen dem neuen Stadion und dem Eventcharakter. Da der ESVK ganz sicher den Anspruch hat im Allgäu der hochklassigste Verein zu sein, werden auch genügend Besucher kommen, die vielleicht einem anderen regionalen Verein verbunden sind. Das ist jetzt schon so! ich kenne sogar "Fiassar" die ab und zu nach KF fahren. Und deshalb gilt es über ein möglichst attraktives Stadion diese regionale Eishockeystärke auf KF zu bündeln. Das wir wahrscheinlich (ohne den reichen onkel aus Amerika) nie DEL spielen werden, spielt dort überhaupt keine Rolle.
      "nimm Leben nicht so ernst, Lebend kommst Du da sowieso nicht raus"
    • Dachte es sollten 3500 werden und bei Bedarf sollte eine Aufstockung um ca. 300 möglich sein!? Das hatte sich nicht schlecht angehört.
      Das jetzt stinkt mir. Es wird offensichtlich fieberhaft versucht, für viel Geld so klein wie möglich zu bauen. Was soll das bringen? Die gelobte Mehrfachnutzung der Räume setzt dann dem Ganzen die Krone auf. Das hört sich richtig amateurhaft an und wir nichts Halbes und nichts Ganzes. Mir graut vor einem Stadion mit sechs Reihen links und rechts und hinter den Toren weiße Wände. Warum haben die auch nur so einen Narren an Weißwasser gefressen??? Hoffentlich vergessen die das Thema Akustik nicht, das wäre das nächste Problem.
    • Das neue Stadion ist eine Investition für 50 Jahre. Ein halbes Jahrhundert!
      Wer weiß schon, wie das deutsche Eishockey in 5 oder 10 Jahren dasteht. Oder in 15-20.
      Von 30 oder 40 brauchen wir erst gar nicht zu reden. Aber genau auch für diese Zeit wird jetzt gebaut!
      Da das deutsche Eishockey momentan sehr schlecht dasteht, gehe ich davon aus, dass eine so attraktive Sportart aus diesem Tief wieder herauskommt (schlechter gehts ja kaum noch).
      Ein bisschen zukunftsorientiert darf man schon bauen - ohne gleich Luftschlösser bauen zu müssen.