Pinned Der Weg zum neuen Eisstadion

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    • Ich befürchte bei der Stadionfrage geht es der Stadt nicht darum ob und wie man die Kapazität erhöhen kann, sondern man geht wohl von der maximalen Kapazität von 3500 bzw 3100 bei den gewünschten 1000 Sitzplätzen aus und versucht dafür die Baukosten so niedrig wie möglich zu halten.
      Deswegen wäre es wohl denkbar das etwaige Spenden zur Senkung der Baukosten (für die Stadt) anstatt zur Erhöhung der Kapazität dienen würden, so wie die vor dem BE gestartete Aktion wohl auch angedacht war.
    • esvk1969 wrote:

      Mit den 55.000 cbm BRI sind 4.500 Z + X jederzeit möglich. Darüber hat der BE entschieden, nicht über 3.500 Z.

      Dur darfst nicht alles sofort glauben, was Dir irgendwer (auch ggf. von der Stadt-Seite) erzählt und es 1 : 1 hier im Forum kritiklos weitergeben. Sonst kommt das Fernsehen wieder zur Stadt! Da haben die dann wieder große Freude an sollchen peinlichen Berichterstattungen!

      [...]

      Alles was Du hier schreibst möchte ich aber auch nicht sofort glauben...

      Beim Bürgerentscheid wurde über 55.000cbm entschieden? Wenn ich das richtig in Erinnerung habe war die Frage: "Soll die Stadt Kaufbeuren ein auch für den Profieissport konzipiertes Stadion bauen lassen?" - Zahlen wie cmb, Zuschauerplätze oder Baukosten sind doch dadurch gar nicht (direkt) "zur Wahl" gestanden.

      Und keine Frage, ich halte 3.100 Zuschauer auch für zu wenig und finde es gut wenn Du dich für eine höhere Zuschauerzahl einsetzt und auch interessant was für Fakten du immer wieder recherchierst, aber manche Deiner Beispiele sind einfach die reinste Milchmädchenrechnung
      .
    • Stadiongröße

      Der BE wurde nur über ein Profi-Eisstadion geführt, weitere Details (Zuschauerzahl oder cbm) wurden im BE nicht genannt! Das ist so schon richtig!

      Dennoch scheint es so zu sein, dass die Stadt eine neue Debatte von bestimmter Seite befürchtet, wenn sie über die 3.500 Z o. dgl. lt. mit BE angefochtenem Stadtratsbeschluß 7/14 hinausgehen würde (der BE bezieht sich immerhin auf diesen Beschluss). Zuvor waren ja lt. BA von 4/14 nur 2.600 Z, davon 900 Sitzplätze, vorgesehen.

      Ich weiche dieser Debatte sicherlich insoweit aus, dass ich aufgrund der Vergleiche sage, dass bei 55.000 cbm mehr Z drin sein müssen.
      Vgl. mein Beispiel:
      Man baut aus einem 4-sitzigen PKW nicht freiwillig die 2 hinteren Sitze aus. Dann kauft man eher gleich einen 2-Sitzer.

      Wie dem auch sei:
      1. Die Stadionplnaung entspricht sicherlich dem gegenwärtigen DEL2-Stand (3.000 Punkte).
      (das dürfte schon noch rd. 4 Jahre halten)
      2. Der ESVK scheint auch zufrieden zu sein!

      Jetzt fehlen nur noch wir, also einige Fans, die mehr wollen!
    • Bruttorauminhalt (BRI)

      Sicherlich richten sich die zulässigen Zuschauerzahlen direkt nach der Versammlungsstätten-VO. Umso mehr BRI vorhanden ist, umso mehr Fassungsvermögen ist allerdings da! Das gilt für jeden Bau, auch für jeden Hohlkörper (z. B. Eimer, Faß).
      Das beste Beispiel, mit dem man darstellen, dass eine Differenzierung notwendig ist:
      Grundsatz: 1 Sitzplatz = 2 Stehplätze
      In KF sind jetzt 3.500 Plätze, davon nur noch 610 Sitzplätze vorgesehen
      = 2.890 Stehplätze
      = 0.610 Sitzplätze
      = 3.500 Fassungsvermögen

      Würde man die Sitzplätze fiktiv rechnerisch zu Stehplätzen machen:
      = 2.890 Stehplätze (w. o.)
      = 1.220 Stehplläte aus Umwandlung (610 x 2)
      = 4.110 Fassungsvermögen


      Beispiel Bietigheim (nochmals):
      3.000 Sitzplätze (das wären fiktiv umgerechnet sogar 6.000 Stehpätze + 1.500 = 7.500 Stehplätze)
      1.500 Stehplätze
      4.500 Fassungsvermögen

      Damit wird klar, dass das nicht proportional sein kann, man ist hier auch im Bereich der "Gewichtung", der Optimierung...!
      Dann gibt es noch folgende Faktoren, die den Grundsatz der Proportionalität einschränken:
      1. zulässige Neigung der Tribünen
      2. zulässige Stufengestaltung/Stufengröße
      3. ...

      Die effektive Raum-Nutzung ist daher das Gebot...!
    • RE: RE: 55.000 cbm reicht uns doch aus

      Mika wrote:

      esvk1969 wrote:


      Der Blick nach München und Straubing zeigt doch:
      70.000 cbm = rd. 6.000 Z (= bei immerhin rd. 1.000 Sitzplätzen)
      KF:
      = minus 20 % cbm
      = 55.000 cbm = rd. 4.800 Z (= 6.000 Z minus 1.200 Z = 20 %)

      Bloß daß Zuschauerzahlen und cbm wohl kaum proportional sind.
      Diese akademische Berechnung von x cbm = x Z würde besser funktionieren wenn eine Sportstätte nur aus Zuschauerplätzen bestehen würde und nicht x cbm so oder so für die Ausübung der Sportart benötigt würden.
    • schon mal jemand bedacht, das Tribünen für eine bestimmte Last geplant werden, und deshalb der umbaute Raum nicht zwangsläufig in jedem Fall das gleiche Zuschauervolumen tragen muss ? Wenn man bedenkt, das ein durchschnitliche Allgäuer etwa 70 kg wiegt, macht das bei 500 Zuschauern mal schlappe 35 Tonnen mehr, die die Konstruktion tragen können muss.. desweiteren kann es doch durchaus sein, das sich Normen seit dem Bau in Bhv und BiBi geändert haben .. ich denke die tragfähigkeit des Betons schlägt da auf der Kostenseite ganz gut zu...
    • Ja, siehe Post 79:

      "Es sind ja zwei Punkte. Den ersten, die Kubatur, kann man durchaus infrage stellen. Hier sollten beim geplanten Rauminhalt schon mehr Plätze untergebracht werden können.
      Aber der entscheidendere Punkt dürfte das Tragwerk sein. Wieviel mehr würde die zusätzliche Stabilität kosten?"



      Die Antwort der Stadt: Zusatzkosten gut im 7-Stellagen Bereich!
    • Deswegen müssen wir das prüfen!

      Wir stochern hinsichtlich der technischen Daten sicherlich ein wenig im Nebel, weil wir ja die bestimmten Zahlen nicht kennen.

      Die Herrschaften können uns das Blaue vom Himmel erzählen, weil wir das als Fans nicht nachprüfen können. Ich nehme aber an, dass man das schon irgendwie noch nachprüfen kann. Ein Stadtrat müsste eigentlich an die Zahlen, die wir brauchen, rankommen!?
      Oder:
      Giroux kann uns die Zahlen und technischen Daten sicherlich vielleicht direkt vom OB, auf dem "kleinen Dienstweg", liefern!? Wer weiß?

      Wichtig ist z. B.:
      Ist das Stadion 2017/2018 ff noch DEL2-geeignet? Ob das die DEL2 selbst schon weiß? Keine Ahnung! Die geben bisher nur die Bestätigung für "jetzt", also für 2014/2015! Das reicht uns aber nicht!

      Wir können z. Zt. nur die Dinge ermitteln, deren Daten uns zugänglich sind (z. B. der BRI-Fremd-Vergleich). Der maßgebenden Versammmlungsstätten-VO Bayern, die 2008 erneuert wurde, entnehme ich keine kg-Zahl pro Person.
      Dort heißt es nur:
      Pro lfd. Meter Tribünenreihe sind 2 Personen zulässig
      !
      Das hängt also dann also von der Zahl und der Länge der Reihen ab! Wenn so z. B. 2.000 m zusammenkommen, wären das 4.000 Z. Ab 5.000 Z müssen einige besondere Faktoren erfüllt werden.
      Vgl. Landshut (Stadion von 1967): Die dürfen jetzt wieder rd. 7.000 reinlassen! (davon rd. 1.500 Sitze)
    • Ich bin der Meinung: WIR müssen gar nix prüfen.

      WIR müssen nur froh sein, daß uns die Stadt ein neues Stadion baut und sollten uns jetzt nicht hinstellen und irgendwelche Forderungen stellen.
      Wenn mann z.B. einbringt, daß es evtl. auch Stehplätze auf den Geraden und nicht nur in der Kurve gibt O.K. - aber sich großartig hinstellen und
      was weiß ich alles wollen. NULL! Das ist weder klug noch gerechtfertigt!
    • Es sind neu nur noch 610 Sitzplätze geplant

      Die Sitzplätze bilden nicht den Schwerpunkt!
      Wenn wir im April 2014 nichts geprüft hätten, gäbe es
      lt. BA des Stadtrates vom 9. 4.
      nur 2.600 Z (davon rd. 900 Sitze), also 1.700 Stehplätze - auch bei 55.000 cbm.

      Jetzt gehen schon 3.500 Z rein! Vielleicht sind die Zuschauer jetzt leichter geworden!?
      Das Tragwerk hält also diese + rd. 1.000 Z offenbar aus!

      Das ist doch schon was - oder! Das Prüfungsergebnis kann sich sehen lassen!

      Unsere Prüfungen haben daher schon einiges erreicht und müssen weitergehen.
      Das Tragwerk des Alt-Stadions war vor der Sperrung noch für 4.600 Z (ggf. + X) gut! Sollte das neue Tragwerk nicht einmal an das alte heranreichen!? Kaum zu glauben!?

      Bei 20 Mio. € Baukosten sieht das ganze Projekt sowieso nicht nach Billig-Variante aus. DIN-Vorschriften... gibt es ja auch noch! In unserem Lande ist doch alles geregelt!
    • Es ist momentan wirklich schwer, eine Mischung aus bedingungsloser Dankbarkeit ("Zum Glück haben wir überhaupt ein neues Stadion!") und dem "Fordern" von bestimmten Dingen zu finden, die jemand vielleicht als wichtig oder gar versprochen ansieht...
      Ich halte es da so: Einbringen von Wünschen mit Begründung ist gut, aber Vorsicht bei Ablehnung oder Nichtumsetzung!

      Beispiel: Das Thema Stehplätze auf der Geraden ist mir persönlich auch sehr wichtig, da es Stimmung bringt und damit jedem Zuschauer im Stadion zu Gute kommt!
      Wenn's dann nicht verwirklich wird, ist das zwar echt schade, aber ich werde mich dann halt hinter's Tor stellen und dort das bestmögliche daraus machen!
    • RE: RE: RE: 55.000 cbm reicht uns doch aus

      babba wrote:

      Mika wrote:

      esvk1969 wrote:


      Der Blick nach München und Straubing zeigt doch:
      70.000 cbm = rd. 6.000 Z (= bei immerhin rd. 1.000 Sitzplätzen)
      KF:
      = minus 20 % cbm
      = 55.000 cbm = rd. 4.800 Z (= 6.000 Z minus 1.200 Z = 20 %)

      Bloß daß Zuschauerzahlen und cbm wohl kaum proportional sind.
      Diese akademische Berechnung von x cbm = x Z würde besser funktionieren wenn eine Sportstätte nur aus Zuschauerplätzen bestehen würde und nicht x cbm so oder so für die Ausübung der Sportart benötigt würden.
      man darf ja dabei nicht immer nur den reinen umbauten Raum sehen. Denn die Eisflächen incl Banden etc. sind ja überall gleich groß/benötigen gleich viel Raum. und diesen müßte man ja abziehen, wenn ich den Raum für die Zuschauertribünen berechne. Also z.B Eisfläche = 20.000 cbm (ohne es jetzt zu wissen). bliebe bei dem Beispiel für München Straubing ca. 50.000 cbm, bei KF 35.000 cbm. und das sind dann rd. 30-40% weniger für Zuschauerränge.
      "nimm Leben nicht so ernst, Lebend kommst Du da sowieso nicht raus"
    • Also bitte meine Herren.

      3.500 Zuschauer waren anvisiert und 3.500 Zuschauer werden geliefert. Ob die jetzt kontinuierlich, oder nur im Bedarfsfall zur Verfügung stehen, ist doch Haarspalterei. Wenn wir Sie für ein Spitzenspiel brauchen, sind sie da und gut ist. So prickelnd war es früher auch nicht, bei 2.400 Zuschauern in einem halbvollen Stadion zu spielen und einen 2.400er Zuschauerdurchschnitt hatten wir nicht mal 2011/2012 mit Platz 5 nach der Hauptrunde. Da spielt wohl das Kurzzeitgedächtnis dem ein oder anderen einen Streich, denn die schwitzigen Hände vom BE und der seidene Faden an dem der Fortbestand des ESVK hing, ist eigentlich noch nicht so lange her. Es wäre deshalb an der Zeit, sich in Dankbarkeit und Bescheidenheit zu üben und nicht schon wieder das Haar in der Suppe zu suchen.
      Die Zeiten, in denen der ESVK ein 4.600er Stadion gefüllt hat sind vorbei und die kommen Stand heute auch nicht wieder. Eishockey in Bremerhaven mag boomen, aber die haben sich neben dem neuen Stadion auch sportlich in die Spitzengruppe etabliert. In Weisswasser konnte man einen Zuschauerdurchschnitt um die 2.200 etablieren, da müssen wir erst mal hinkommen und selbst dann, haben wir noch genügend freie Kapazitäten. Der Auftrag aus dem BE ist doch eigentlich klar, wie bauen ein Stadion für ca. 3.500 Zuschauer und das Ganze so preiswert wie möglich, es war nie die Rede davon, dass wir ein Stadion für die Summe X bauen und dafür soviele Zuschauerplätze wie möglichst rauspressen. Abschließend würde ich noch hinzufügen, dass Google kein Architekturstudium ersetzt.
    • Dankbarkeit und Bescheidenheit? Ist das eine Umschreibung für "Friß oder Stirb"? Wir haben uns alle den Hintern aufgerissen, dass das Stadion kommt und ich werde den Teufel tun, nun auf Knien vor Dankbarkeit zu rutschen und die Klappe zu halten, wenn aus meiner Sicht falsche Entscheidungen getroffen werden. Soweit kommt's noch...
      Let me tell you something you already know. The world ain't all sunshine and rainbows. It's a very mean and nasty place, and I don't care how tough you are, it will beat you to your knees and keep you there permanently if you let it. You, me, or nobody is gonna hit as hard as life. But it ain't about how hard you hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward; how much you can take and keep moving forward. That's how winning is done!
    • Völlig richtig!

      Die bisherige Ermittlung (Bezugsgröße: BRI) ist natürlich nur eine sog. hilfsweise Ermittlung (noch in Ermangelung weiterer Basiszahlen), die jedoch schon erste Vergleiche zulässt und Erstaunen hervorruft. Das genügt zunächst!

      Nochmals:
      Weitere, tiefere Ermittlungen müssen jetzt folgen.
      Was nützt eine Bestätigung der DEL 2, dass das neue Stadion 2014/2015 den DEL2-Voraussetzungen entspricht, obwohl es erst 2017/2018 in Betrieb geht?
      architekten-feigel-huber.de/pr…a=oeffentliche&projekt=45
      Beispiel 2. Eishalle Landshut:
      Rd. 30.000 cbm mit 800 Z (daran erkennt man ebenfalls nur hilfsweise, dass ggf. rd. 20.000 - 25.000 cbm auf die Eisfläche entfallen, der Rest auf die Zuschauer. Man muss das genauer untersuchen!

      ... Durch Faltung als Entwurfsprinzip bilden sich aus der Metallblech gedeckten Dachfläche Teile der West- und Ostfassade.
      Bauherr:Stadt Landshut, Amt für GebäudewirtschaftNutzfläche:
      2.844 m²
      BRI:30.227 m³
      Fertigstellung:2011
      Lage:Am Gutenbergweg 32, 84034 Landshut
      Planung:Architekten BDA S. Feigel – K. Huber (LPH 1 – 9)
      Mitarbeiter:Frederik Wiese

      Vor Ort stellt sich auch die Frage, wieviel Erfahrung (Anzahl der Eisstadien) die Weißwasser-Planer im Eisstadionbau bisher haben? Wichtig wären Fachleute, die rund um einen Sadionbau alles beherrschen!