Pinned Der Weg zum neuen Eisstadion

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    • Man könnte ja doch mal prüfen, was 3800 oder 4000 Zuschauer kostet und uns versuchen lassen, das Geld aufzutreiben. Ist doch nicht soooooviel verlangt.
      Hätte man damals in Augsburg, als der FCA vor 800 Zuschauern im Rosenaustadion gegen Vestenbergsgreuth spielte, ein neues Stadion geplant, dann hätte man wohl auch eine Billiglösung für 5000 Zuschauer geplant. Heute spielen die vor über 30.000 gegen Bayern.
      Man weiß nicht was die Zukunft bringt, aber man sollte so gut wie möglich vorbereitet sein.
    • Nein, Dankbarkeit und Bescheidenheit sind nicht dasselbe wie friß oder stirb, da besteht ein himmelweiter Unterschied. Die Leute haben sich den Arsch aufgerissen für einen Stadionneubau und damit den Fortbestand des ESVK und die in Aussicht gestellte Kapazität waren 3.500 Zuschauer. Jetzt kommt ein Stadionneubau und die max. Zuschauerkapazität beträgt 3.500 Zuschauer, dass hat demnach mit friß oder stirb also rein gar nix zu tun. Da jetzt ein Faß aufzumachen, weil die Kapazität wenn sie nicht gebraucht wird "nur" bei 3.100 Zuschauern liegt, mutet mir doch etwas seltsam an. Wenn Ich meinem Sohn ein Fahrrad mit 18 Gang schenke, bei dem man bei Bedarf noch 3 Gänge zuschalten kann und er stellt sich dann hin und jammert, dass er ein 21 Gang Fahrrad will, dann würde ich mir auch meinen Teil denken.



      Jadawin wrote:

      Dankbarkeit und Bescheidenheit? Ist das eine Umschreibung für "Friß oder Stirb"? Wir haben uns alle den Hintern aufgerissen, dass das Stadion kommt und ich werde den Teufel tun, nun auf Knien vor Dankbarkeit zu rutschen und die Klappe zu halten, wenn aus meiner Sicht falsche Entscheidungen getroffen werden. Soweit kommt's noch...
    • kronwall wrote:

      Da jetzt ein Faß aufzumachen, weil die Kapazität wenn sie nicht gebraucht wird "nur" bei 3.100 Zuschauern liegt, mutet mir doch etwas seltsam an.

      Es geht doch darum, dass man auf die 3500 überhaupt nur dadurch kommt, dass man aus 400 Sitzplätzen 800 Stehplätze macht und dass das finanziell überhaupt nichts bringt. Faktisch ist es also so als hätten wir ein Stadion für 3100 Leute und nur Statistikfans können dann sagen, oh wir hatten 400 Zuschauer mehr. Am Ende finanziert man die Mannschaft aber nicht über die Zahl der Zuschauer, sondern über die Zuschauereinnahmen.

      kronwall wrote:

      Wenn Ich meinem Sohn ein Fahrrad mit 18 Gang schenke, bei dem man bei Bedarf noch 3 Gänge zuschalten kann und er stellt sich dann hin und jammert, dass er ein 21 Gang Fahrrad will, dann würde ich mir auch meinen Teil denken.

      Wir müssen für die erhöhte Kapazität 400 Sitzplätze aufgeben und damit ist der finanzielle Vorteil der höheren Kapazität wie im selben Beitrag weiter oben geschrieben schon wieder weg. Was muss der Sohn in dem Beispiel für die drei zusätzlichen Gänge aufgeben? Ohne Antwort auf diese Frage hinkt der Vergleich gewaltig.
    • Zitat "...dass das finanziell überhaupt nichts bringt"


      Ich hab die Frage, was das bringen soll, glaube ich als erster aufgeworfen. Allerdings als Frage, denn irgendwas muss sich der ESVK ja dabei gedacht haben, wenn er das so will. Bei Behauptungen sollten wir vorsichtig sein solange wir die Argumente des Vereins nicht kennen.
    • Dass es gar nichts bringt habe ich nicht behauptet. Vielleicht hätte ich das mit dem finanziellen Vorteil tatsächlich vorsichtiger formulieren sollen, natürlich kann es sein, dass ich da falsch liege. Aber ich sehe halt vom finanziellen Gesichtspunkt her wirklich nicht was das mit dem Umwandeln igendwelcher Plätze bringen soll.
    • Da treffen halt schon im Vorfeld verschiedene Grundeinstellungen zu diesem Stadion aufeinander, die nicht kompatibel sind. Dieses Stadion ist für mich primär ein Geschenk der Bürger dieser Stadt an ihren sympathischen aber chronisch klammen Eishockeyverein. Wenn man mit leeren Hosentaschen dasteht, finde ich etwas befremdlich, ständig an einem Geschenk herumzumäkeln. Wir reden hier schließlich von Jammern auf ganz hohem Niveau, oder wie viele Spiele im Jahr werden hier betroffen sein, was meinst Du? Wir dümpeln aktuell mit 1.400 Zuschauern rum und hatten selbst in glorreichen DEL2-Zeiten einen Schnitt, der dieses Stadion bis auf vereinzelte Spiele nicht sprengt, aber Ansprüche haben einige, als würden wir vor einem Aufbruch ins goldene Zeitalter stehen. Da kann der ESVK ja nur 600 Sitzplatzdauerkarten verkaufen, ich glaube, für den Verein gibt es schlimmere Visionen. Der Verein und wir sollten besser daran arbeiten, das mal wieder 3.000 Zuschauer zu einem normalen Punktspiel kommen und nicht nur zum alles entscheidenden Abstiegsfinale, damit hätten wir eigentlich genug zu tun. Ein bescheidener Ansatz wäre demnach aus meiner Sicht folgerichtig. Auch ESVK1969 könnte vielleicht einen flacheren Ansatz wählen. Wie bereits veröffentlicht, wird der Architekt der gleiche sein, der den Neubau in Weißwasser begleitet hat. Das wäre dann das Architektenbüro ASP / Stuttgart. Dann google ich halt mal deren Webseite und schaue mir die Referenzobjekte an, die haben u. a. die Türk-Telekom-Arena in Istanbul, die EWS-Arena in Göppingen, die Porsche-Arena und das Gottlieb-Daimler-Stadion in Stuttgart gebaut oder umgebaut. Aber Ahnung haben die offensichtlich alle keine, denn ESVK1969 kommt ja mit Hilfe von Google auf ganz andere Zahlen. Findest Du das normal?






      J_James wrote:

      kronwall wrote:

      Da jetzt ein Faß aufzumachen, weil die Kapazität wenn sie nicht gebraucht wird "nur" bei 3.100 Zuschauern liegt, mutet mir doch etwas seltsam an.

      Es geht doch darum, dass man auf die 3500 überhaupt nur dadurch kommt, dass man aus 400 Sitzplätzen 800 Stehplätze macht und dass das finanziell überhaupt nichts bringt. Faktisch ist es also so als hätten wir ein Stadion für 3100 Leute und nur Statistikfans können dann sagen, oh wir hatten 400 Zuschauer mehr. Am Ende finanziert man die Mannschaft aber nicht über die Zahl der Zuschauer, sondern über die Zuschauereinnahmen.

      kronwall wrote:

      Wenn Ich meinem Sohn ein Fahrrad mit 18 Gang schenke, bei dem man bei Bedarf noch 3 Gänge zuschalten kann und er stellt sich dann hin und jammert, dass er ein 21 Gang Fahrrad will, dann würde ich mir auch meinen Teil denken.

      Wir müssen für die erhöhte Kapazität 400 Sitzplätze aufgeben und damit ist der finanzielle Vorteil der höheren Kapazität wie im selben Beitrag weiter oben geschrieben schon wieder weg. Was muss der Sohn in dem Beispiel für die drei zusätzlichen Gänge aufgeben? Ohne Antwort auf diese Frage hinkt der Vergleich gewaltig.
    • Beginn der Stadion-Planung

      Wir stehen doch erst am Beginn der Realisierungs-Debatte.
      In der Tat:
      Nur den BürgerInnen, also auch uns allen, ist der 60:40-Pro Stadion-Beschluss des BE zu verdanken. Jetzt wollen wir aber auch die damit beschlossene bzw. innewohnende Transparenz schaffen, die bei einem solchen Groß-Projekt notwendig ist.

      Nicht mehr und nicht weniger ist jetzt im Gange...!
      Die Debatte muss noch lebhafter und vor allem tiefer werden und über die bisherigen indiziellen Ansatz weit hinausgehen. Da wird viel zu vieles bisher noch nicht öffentlich diskutiert und beschlossen oder kurz:
      Die BürgerInnen wissen noch zu wenig! Das kann man ja ändern!
    • kronwall wrote:

      Wir dümpeln aktuell mit 1.400 Zuschauern rum und hatten selbst in glorreichen DEL2-Zeiten einen Schnitt, der dieses Stadion bis auf vereinzelte Spiele nicht sprengt, aber Ansprüche haben einige, als würden wir vor einem Aufbruch ins goldene Zeitalter stehen.

      Die aktuelle Zuschauerzahl als Grundlage heranzuziehen (Neues Kaufbeuren hatte das übrigens gemacht) ist meiner Meinung nach schon mal der erste Fehler: Überall sind die Zuschauerzahlen nach Eröffnung eines neuen Stadions steil nach oben gegangen. Wenn während so einer Saison schon 1400 Leute kommen, wie viele werden es dann sein, wenn wir in einer modernen, zeitgemäßen Arena spielen und wenigstens ab und zu mal ein Spiel gewinnen?
      Auch ist der Durchschnitt der Zuschauer wenig geeignet, auf die benötigte Kapazität zu schließen (auch das hat Neues Kaufbeuren damals versucht): Man braucht gut besuchte Spiele in der Spitze, um schlechtere auszugleichen oder einen ansonsten schlechteren Schnitt auszugleichen.


      kronwall wrote:

      Auch ESVK1969 könnte vielleicht einen flacheren Ansatz wählen. Wie bereits veröffentlicht, wird der Architekt der gleiche sein, der den Neubau in Weißwasser begleitet hat. Das wäre dann das Architektenbüro ASP / Stuttgart. Dann google ich halt mal deren Webseite und schaue mir die Referenzobjekte an, die haben u. a. die Türk-Telekom-Arena in Istanbul, die EWS-Arena in Göppingen, die Porsche-Arena und das Gottlieb-Daimler-Stadion in Stuttgart gebaut oder umgebaut. Aber Ahnung haben die offensichtlich alle keine, denn ESVK1969 kommt ja mit Hilfe von Google auf ganz andere Zahlen. Findest Du das normal?

      Mit der letzten Frage bin jetzt hoffentlich nicht ich angesprochen, denn ich habe nie behauptet, dass man fürs gleiche Geld mehr Zuschauerplätze bekommt oder Rechnungen angestellt, wie viel Zuschauer in wie viel umbauten Raum passen.


      Außerdem habe ich mit keinem Wort gefordert, die Stadt Kaufbeuren solle uns gefälligst ein größeres Stadion bauen. Ich habe lediglich bedauert, dass es offenbar niemanden gibt, der die Mehrkosten für eine höhere Kapazität trägt und dieses Szenario im selben Beitrag auch als Traum bezeichnet. Ich bin sehr dankbar, dass wir überhaupt ein neues Stadion bekommen, trotzdem bin ich der Überzeugung, dass wir eigentlich eine größere Halle bräuchten um unser Potenzial optimal nutzen zu können. Aber eine Mehrheit hier scheint das anders zu sehen.
    • Das Stadion wird durch Steuergelder bezahlt. Da sollten die Steuerzahler meiner Meinung schon ein Auge darauf haben können, für was ihr Geld da so ausgegeben wird. Natürlich muß sich das alles im geplanten finanziellen Rahmen bewegen, aber aus diesem sollte eben das bestmögliche herausgeholt werden.
      Der ESVK und wir Zuschauer "müssen" schließlich die nächsten Jahrzehnte damit leben, was uns da jetzt hingestellt wird. Ich hoffe seitens der Stadt und auch des ESVK auf Transparenz. Wenn plausibel dargestellt wird was möglich/gewollt ist und was nicht, erübrigen sich doch schon viele Diskussionen.
    • Und da bieten Dir die 3.100 oder 3.500 Kapazität zu wenig Aufwuchspotential?


      J_James wrote:

      kronwall wrote:

      Wir dümpeln aktuell mit 1.400 Zuschauern rum und hatten selbst in glorreichen DEL2-Zeiten einen Schnitt, der dieses Stadion bis auf vereinzelte Spiele nicht sprengt, aber Ansprüche haben einige, als würden wir vor einem Aufbruch ins goldene Zeitalter stehen.

      Die aktuelle Zuschauerzahl als Grundlage heranzuziehen (Neues Kaufbeuren hatte das übrigens gemacht) ist meiner Meinung nach schon mal der erste Fehler: Überall sind die Zuschauerzahlen nach Eröffnung eines neuen Stadions steil nach oben gegangen. Wenn während so einer Saison schon 1400 Leute kommen, wie viele werden es dann sein, wenn wir in einer modernen, zeitgemäßen Arena spielen und wenigstens ab und zu mal ein Spiel gewinnen?
      Auch ist der Durchschnitt der Zuschauer wenig geeignet, auf die benötigte Kapazität zu schließen (auch das hat Neues Kaufbeuren damals versucht): Man braucht gut besuchte Spiele in der Spitze, um schlechtere auszugleichen oder einen ansonsten schlechteren Schnitt auszugleichen.


      kronwall wrote:

      Auch ESVK1969 könnte vielleicht einen flacheren Ansatz wählen. Wie bereits veröffentlicht, wird der Architekt der gleiche sein, der den Neubau in Weißwasser begleitet hat. Das wäre dann das Architektenbüro ASP / Stuttgart. Dann google ich halt mal deren Webseite und schaue mir die Referenzobjekte an, die haben u. a. die Türk-Telekom-Arena in Istanbul, die EWS-Arena in Göppingen, die Porsche-Arena und das Gottlieb-Daimler-Stadion in Stuttgart gebaut oder umgebaut. Aber Ahnung haben die offensichtlich alle keine, denn ESVK1969 kommt ja mit Hilfe von Google auf ganz andere Zahlen. Findest Du das normal?

      Mit der letzten Frage bin jetzt hoffentlich nicht ich angesprochen, denn ich habe nie behauptet, dass man fürs gleiche Geld mehr Zuschauerplätze bekommt oder Rechnungen angestellt, wie viel Zuschauer in wie viel umbauten Raum passen.


      Außerdem habe ich mit keinem Wort gefordert, die Stadt Kaufbeuren solle uns gefälligst ein größeres Stadion bauen. Ich habe lediglich bedauert, dass es offenbar niemanden gibt, der die Mehrkosten für eine höhere Kapazität trägt und dieses Szenario im selben Beitrag auch als Traum bezeichnet. Ich bin sehr dankbar, dass wir überhaupt ein neues Stadion bekommen, trotzdem bin ich der Überzeugung, dass wir eigentlich eine größere Halle bräuchten um unser Potenzial optimal nutzen zu können. Aber eine Mehrheit hier scheint das anders zu sehen.
    • Meiner Meinung nach wird noch einer wichtigen Sache keinerlei Rechnung getragen: ist es nicht so, dass die Halle dann auch für andere Events genutzt werden soll?
      Man könnte sich hier ja doch einiges vorstellen, vor allem in den eishockeylosen Zeiten, schließlich hätte man dann endlich die in Kaufbeuren dringend benötigte Kapazität.
      Da bei diesen Veranstaltungen, welcher Gestalt auch immer, die Leute aber sitzen wollen, wären selbst die 800 zu wenig. Wieso hält man sich nicht genau an das vorher Gesagte (Grundlage des BEs !!!) und baut eine Halle für 3500 Zuschauer ohne dass die Sitze weggeschraubt werden müssen. Ideal wären 1000 Sitzplätze und 2500 Stehplätze und die Aufteilung wie jetzt auch.
    • kronwall wrote:

      Und da bieten Dir die 3.100 oder 3.500 Kapazität zu wenig Aufwuchspotential?

      Wie ja aus meinen Beiträgen hervorgeht: Ganz klares ja. Wenn es sportlich normal läuft hätten wir bei einer neuen Arena (vielleicht auch unterstützt durch die ein oder andere Aktion) meiner Meinung nach auch auf Dauer die Möglichkeit mehrere Spiele pro Saison vor größerer Kulisse auszutragen. Und Playoffs/Playdowns gehören ja auch zur Saison, womöglich (und auf lange Sicht: wahrscheinlich) spielt man auch mal attraktive Spiele gegen Füssen (wobei ich da verzichten könnte) oder Playoffs gegen Landshut, also insgesamt sehe ich das Potenzial für ein größeres Stadion sehr wohl.
    • RE: Grüne bekommen die Quittung

      Giroux wrote:

      Nur nebenbei: der Grüne Wolfgang Hawel hat seiner Partei den Rücken gekehrt und ist zu den Freien Wählern übergewechselt.
      Die Gründe: die Blockadehaltung der Grünen. Beim B12-Ausbau UND BEIM EISSTADION.
      Vom Eisstadion steht zwar nix in den Artikel heute in der AZ, aber bezeichnend ist das schon.