Ausgliederung der Profiabteilung !

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  • Oha, jetzt gehts los.
    Bin echt gespannt wie das geregelt wird. Auch im Bezug auf den Stadionbau.
    Wer wird dann Mieter? ESVK e.V. für Nachwuchs und Joker GmbH für Profis? Oder untervermietet der ESVK seine Zeiten? Machen die sich dann am ende noch Konkurenz? Was ist mit den Schulden? Was ist mit neuen Schulden die bei derzeitigem Saisonverlauf unweigerlich entstehen werden? Übernimmt die die GmbH und müßte schon am ersten Tag in Insolvenz geschickt werden? Oder bleiben sie beim Verein der dann keinerlei Einnahmen hat gegen die er sie aufwiegen kann? Wer ist "eigentümer"/Geschäftsführer? e.V. Vorstand oder ganz wer anders? Setzt sich da ein alleinherrscher an die Führungsposition und der ESVK Vorstand hat am ende nix mehr zu sagen?

    Ich hab echt Angst davor was passieren _könnte_. Habe aber die Hoffnung das sie da die richtigen Leute eingschaltet haben und sich die ganze Nummer über die nächsten Jahre dann auszahlt.
  • Groby101 schrieb:

    Was ist mit neuen Schulden die bei derzeitigem Saisonverlauf unweigerlich entstehen werden? Übernimmt die die GmbH und müßte schon am ersten Tag in Insolvenz geschickt werden?


    Musst du dir bei solchen Fragen nicht selbst an's Hirn greifen oder hältst du wirklich alle Leute beim ESVK für Vollidioten und nur DU erkennst mögliche Problempunkte? Und ganz nebenbei: eine neu gegründete GmbH hat mit Sicherheit keine Schulden.
    Hier könnte meine Signatur stehen.
  • Bei der vorletzten JHV wurde ein Antrag gestellt diese Fragen (soweit sinnvoll :) ) über einen Zeitraum von 1 Jahr zu prüfen um sie bei der darauf folgenden JHV zu diskutieren. Dieser Antrag wurde leider abgelehnt. Damit hatte man die Chance vertan die Unsicherheiten und Ägste zu diesem Thema aus dem Weg zu räumen oder zu bestätigen. Jetzt müssen wir denen glauben die dies in die Wege leiten wollen oder aus Angst eine 2. Adlerpleite zu erleben dies ablehnen. Ich kann nur raten am 23. März hinzugehen um das "für" und "wieder" zu diskutieren oder sich zu informieren. Alles andere ist ein Schuss ins Blaue.
    Das Leben ist wie eine Ketchupflasche - erst kommt nix und dann plötzlich alles auf einmal.
  • Die wichtigen Informationen wird es aber erst auf der außerordentlichen Versammlung geben. Wie willst du hier also darüber diskutieren? Hier gibt es höchstens wieder irgendwelche Spekulationen, von denen die hanebüchenen ja schon genannt wurden.

    Wenn ich beispielsweise spekulieren sollte, dann wird das Ganze wohl daran liegen, dass die DEL2 bald eine Spielbetriebs-GmbH fordern wird - und dass eine solche GmbH ohne Schulden auch von der DEL2 weniger gegängelt wird, was Auflagen angeht. Der ESVK als Verein wird die Schulden behalten und die 1. Mannschaft wird wie bisher für die Einnahmen sorgen, die dann eben von der neuen GmbH an den Verein fließen und nicht vereinsintern. Und das wird's auch schon gewesen sein. Nur ohne Ja der Vereinsmitglieder geht das natürlich nicht.
    Hier könnte meine Signatur stehen.
  • Groby101 schrieb:

    ESVK e.V. für Nachwuchs und Joker GmbH für Profis?

    Es gibt zwar im Moment dringenderes, aber man muss es ja doch rechtzeitig ansprechen: Ich hoffe sehr, dass unsere erste Mannschaft auch nach Gründung einer GmbH als ESV Kaufbeuren antreten wird, sprich eine Lösung gefunden wird wie beim SC Riessersee. Hoffentlich stellt man sich nicht so ungeschickt an wie in Landshut und Joker sollte meiner Meinung nach ein Beiname bleiben wie Löwen bei 1860 München oder Zebras beim MSV Duisburg, aber nicht zum offiziellen Namen werden.
  • Jadawin schrieb:


    Wenn ich beispielsweise spekulieren sollte, dann wird das Ganze wohl daran liegen, dass die DEL2 bald eine Spielbetriebs-GmbH fordern wird - und dass eine solche GmbH ohne Schulden auch von der DEL2 weniger gegängelt wird, was Auflagen angeht.
    Das ganze ist sicher keine einfache Materie. Trotzdem würde ich es gerne einigermaßen verstehen, wenn wir schon abstimmen sollen. Was hat das z.B. mit dem Gängeln auf sich? Heißt das, die DEL 2 bzw. früher 2. Liga hat bei der Lizenzvergabe wegen der Verschuldung des Gesamtvereins den ESVK ungebührlich benachteiligt und man wird das dann in Zukunft nicht mehr machen können, weil dann der Profibereich ohne Schulden an den Start geht? Aber warum würde die Ligenleitung uns mit einer GmbH weniger von einer Insolvenz gefährdet sehen, wenn es doch ohne den Stammverein viel leichter ist Konkurs zu machen?
  • Betriebs-GmbH wird wohl formale Voraussetzung für die DEL-Zugehörigkeit (wie einst bei der DEL 1)

    Wichtig wird sein, dass der Stamm-Verein Einfluss auf die GmbH behält, z. B. über die eigene Beteiligung an der GmbH und dort über den Veraltungsrat (= der quasi Aufsichtsrat).

    Ich nehme an, dass die Stadt aufgrund der Eigentumsverhältnisse am Stadion selbst ein Interesse an einer sehr seriösen GmbH hat, da ansonsten sofort die politische Debatte beginnt und Politiker hineingezogen werden könnten! Das, was sich 1994 ff abspielte, sollte nicht mehr eintreten.
    Da wird es natürlich auch Mietverträge u. dgl. zwischen Stadt und der Betriebs-GmbH (Profiabteilung) und dem ESVK (Nachwuchs, Amateure usw.) geben müssen. Sehr wichtig ist auch die klare Abgrenzung zwischen Profiabteilung und gemeinnützigem Stamm-Verein (vgl. Abgabenordnung 1977). Bildet hier bespielsweise die GmbH den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb des gemeinnütztigen Stamm-Vereins, muss sie diesen unterstützen. Umgekehrt ist eine Stützung nicht möglich!

    Wir müssen zuächst die ersten Informationen abwarten. Das praktisch umgesetzte GmbH-Modell "Adler" 1994 ff sollte man jedenfalls nicht mehr anstreben.
  • RE: Betriebs-GmbH wird wohl formale Voraussetzung für die DEL-Zugehörigkeit (wie einst bei der DEL 1)

    esvk1969 schrieb:

    Wichtig wird sein, dass der Stamm-Verein Einfluss auf die GmbH behält, z. B. über die eigene Beteiligung an der GmbH und dort über den Veraltungsrat (= der quasi Aufsichtsrat).



    @esvk1969
    Also ich habe nicht viel Ahnung, um nicht zu sagen gar keine. Bin kein Theoretiker. Soweit ich bei uns durchblicke, hat der Stammverein so gut wie nix zu sagen. Er tritt die Spielberechtigung an die GmbH ab und erhält dafür Gelder für den Nachwuchs und die Schuldentilgung. Zu sagen haben nur die Gesellschafter was. Bei uns i.M. 2. Das soll sich zur neuen Saison aber ändern, da R.Bauer gleichzeitig Sportdirektor ist und der Etat zur neuen Saison aufgestockt werden soll. Der Stammverein macht den Nachwuchs und die Regionalliga. Hallenmiete und entsprechende Eiszeiten geht alles über die GmbH.
    K.A. ob es auch verschiedene Modelle gibt, mag aber durchaus sein.
  • Welche Rolle soll der Stammverein behalten (= gemeinnütziger e. V.)?

    1. Das ist zunächst die wichtigste Ausgangs-Frage?

    2. Will der Stammverein ESVK eine (Mehrheits-)Beteiligung (ggf. 51 %) o. dgl. bei der GmbH anstreben um damit Aufsicht/Einfluß bei der GmbH ausüben zu können (wie einst bei der Adler GmbH)?

    Dies sind nämlich die Fragen, bei denen die Mitgliederversammlung das alles entscheidende Wort hat!
    Wenn es natürlich so abläuft wie vor 20 Jahren, dann nickt die MV wieder alles ab ohne irgendwas zu hinterfragen!

    Ich sage:
    GmbH ja, aber mit Aufsicht und Beteiligung des Stammvereins!

    Ein Beispiel:
    merkur-online.de/sport/mehr-sp…stueck-jaekel-205923.html
  • Also im Grundsätzlichen sollte doch eine wirkliche Aufgabenteilung stattfinden und auch das Risiko des Profibereichs ausgegliedert werden. Der Stammverein sollte danach seine Aufgaben in der Ausbildung von Nachwuchsspielern und ein gesellschaftliches Vereinsleben im Vordergrund haben. Hier arbeiten viele ehrenamtliche Leute und da kann auch nach wie vor was gemeinsam bewegt werden.

    Der Profibereich sollte allerdings auch aus meiner Sicht von Leuten geführt werden, die man ganz anders (auch rechtlich) in die Verantwortung nehmen kann und auch muss.

    Nach wie vor wird letztendlich immer das gesamte Gebilde eine Einheit bilden müssen, nur dass eben diejenigen Leute die auch Zahlen mit der Profimannschaft ihr eigenes Ding machen können. Wenn das nicht läuft, dann kommen keine Zuschauer und Fans mehr und dann haben die die gleichen Probleme wie der Stammverein in der jetzigen Situation. Der Unterschied ist aber, dass nicht alle Vereinsmitglieder für die dann evtl. Miesen aufkommen müssen, sondern nur diejenigen Leute, die sich eben in diese GmbH eingekauft haben. Entscheidungen werden also in der GmbH getroffen aber gewisse Entwicklungen nach wie vor von allen Leuten, die dieses Produkt der GmbH, eben den Eishockeysport kaufen sollen. Angebot und Nachfrage bestimmt auch hier den Markt.

    Wir brauchen uns dann eben auch nicht mehr aufregen weil der oder der andere in unseren Augen gut oder schlecht spielt und warum man diesen oder jenen Spieler überhaupt genommen hat. Die Entscheidung dafür wird die GmbH intern treffen und muss dann auch die Suppe essen, die sie selbst gekocht hat. Eigentlich doch sehr komfortabel für uns Fans. Wenn es uns gefällt, dann gehen wir hin und schauen zu und wenn nicht, dann bleiben wir eben zu Hause bis es wieder besser wird. Die fehlenden Einnahmen wegen zu geringem Zuschauerzuspruch trägt dann die GmbH. Insofern werden die wohl alles daran setzen ihr Produkt möglichst attraktiv zu machen, damit auch genügend Interesse entsteht. Eine in jedem Verein vorhandene "Spezlwirtschaft" wird dadurch sicherlich etwas nach hinten gedrängt werden und somit entsteht schon deshalb alleine mehr Professionalität. Und wenn es dem Hauptverein zu wieder wird, was die GmbH so alles macht, dann kann sie dies im nächsten Kooperationsvertrag neu regeln oder diesen einfach nicht verlängern. Zusammenhängen immer irgendwo beide und daher bin ich auch persönlich der Meinung, dass die GmbH eine wirklich eigenständige Gesellschaft sein sollte, die eben nicht mit Anteilen aus dem Hauptverein entstehen muss. Wer soll denn diese Anteile dann wie vertreten? Der Vorstand? Die Vorstandschaft? Die Mitglieder? Welchen Teufelskreis würde das wohl geben!

    Natürlich können aber einzelne Personen, die eben auch im Verein einer Tätigkeit nachgehen persönlich Anteile erwerben und als Gesellschafter fungieren. Richtigerweise sollte so was aber nicht zu gewissen Befangenheiten oder persönlichen Problemen führen, sonst sind wir wieder da wo wir eigentlich schon die letzten 2 - 3 Jahre sind.
  • Kfb59 schrieb:


    Wir brauchen uns dann eben auch nicht mehr aufregen weil der oder der andere in unseren Augen gut oder schlecht spielt und warum man diesen oder jenen Spieler überhaupt genommen hat. Die Entscheidung dafür wird die GmbH intern treffen und muss dann auch die Suppe essen, die sie selbst gekocht hat. Eigentlich doch sehr komfortabel für uns Fans. Wenn es uns gefällt, dann gehen wir hin und schauen zu und wenn nicht, dann bleiben wir eben zu Hause bis es wieder besser wird.
    Ein sehr plausibles Szenario! :D
    Wir sind dann ganz distanziert und abgeklärt!
  • Kfb59 schrieb:

    Die fehlenden Einnahmen wegen zu geringem Zuschauerzuspruch trägt dann die GmbH. ....

    Kfb59 schrieb:

    Und wenn es dem Hauptverein zu wieder wird, was die GmbH so alles macht, dann kann sie dies im nächsten Kooperationsvertrag neu regeln oder diesen einfach nicht verlängern.
    Ich glaube das stimmt nicht. Wenn der Verein den Vertrag nicht verlängert brechen Einnahmen weg. Oder trägt sich der Nachwuchs komplett selber? Wenn die GmbH bankrott geht, sind wie ich vermute sehr wohl andere betroffen, nämlich der Verein, der dann eventuell auch konkurs geht.