Wm 2015

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    • Wen´s interessiert:

      Vorhin hat unser Star-Ensemble sich gegen die Hockey-Großmacht Frankreich zu einem duseligen 2-1-Sieg gezittert. Nach Chancen hätten sie eigentlich verlieren müssen, aber da fehlte den Franzmännern halt die entsprechende Klasse bei der Chancenverwertung. Das wird sich morgen gegen Kanada sicher anders darstellen.

      Erfreulich: Das Siegtor erzielte "unser" Patrick Reimer im PP 1 Minute vor Schluss. 3 Punkte gegen den Abstieg, damit muss man zufrieden sein.
    • KaInes1612 wrote:

      Ich weiß ja nicht wie es euch geht aber die Schiri-Leistung ist bei den internationalen Ereignissen schon unterirdisch. Wenn man die spiele so anschaut. Sonst natürlich super der Sieg für uns! :thumbsup:

      Genau das finde ich nicht wenn ich die Leistungen in der Liga zu grunde lege. Ist aber nur meine Meinung.

      Zum Spiel: Viel Dusel und das Beste sind die 3 Punkte. Da muss noch eine wesentliche Steigerung her. Laut Cortina können wir ja jeden Gegner schlagen, so allerdings nicht. Wenn ich mir die anderen Spiele anschaue, egal ob auf Sport1 oder ORF1, mache ich mir echt Sorgen um die deutsche Mannschaft. Von der Geschwindigkeit und der Passgenauigkeit sind da Welten zwischen uns und der Weltelite.
    • Die deutsche Nationalmannschaft spielt seit Jahren so, dass es für den jeweiligen Gegner "gerade so (nicht) reicht". Gestern glücklicherweise mal ohne das "nicht". Das 1:1 war ein Geschenk in Folge eines total behämmerten Befreiungsversuches, unser 2:1 die Folge eines ebenso behämmerten Fouls eines Franzosen. Sicher waren die Franzosen mehr am Gas nach der Hälfte des Spiels, aber die lagen ja auch zurück - und sind sehr eingespielt im Gegensatz zum deutschen Team. Diese Arroganz mancher Fans gegenüber Frankreich ist überhaupt nicht angebracht - zum Glück hat die Nationalmannschaft das gemerkt. Diese Aussagen hier zu Frankreich erinnern mich 1:1 an die Aussagen aus Bad Nauheim/Heilbronn gegenüber dem ESVK in den PlayDowns.

      Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie heute gegen Kanada wesentlich besser spielen. Da bin ich Optimist. Dafür keine Punkte holen. Da bin ich Realist. Aber das wäre auch so, wenn wir unser absolutes Top-Team dabei hätten :D
      Let me tell you something you already know. The world ain't all sunshine and rainbows. It's a very mean and nasty place, and I don't care how tough you are, it will beat you to your knees and keep you there permanently if you let it. You, me, or nobody is gonna hit as hard as life. But it ain't about how hard you hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward; how much you can take and keep moving forward. That's how winning is done!
    • Dabei spielen sie phasenweise tatsächlich besser als gegen Frankreich...
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    • Ja, da wurde die deutsche Mannschaft wieder auf den harten Boden der Tatsachen zurückgeholt. Mit Punkten gegen Kanada konnte im Vorfeld sowieso keine zurechnungsfähige Person rechnen, trotzdem ist der kanadische 0:10 Spaziergang natürlich arg heftig und gibt wenig Anlass zur Hoffnung für den Dienstag gegen die Schweiz.

      Es wird bei dieser WM wieder mal nur gegen den Abstieg gehen, da sind die "dreckigen" Punkte gegen Frankreich viel wert!
    • Mit "gerade so (nicht) reicht" war heut nix.
      War schon eine ziemliche Demütigung und eine ganz schlechte Werbung fürs Deutsche Eishockey.
      Besonders weil das Spiel an einem verregneten Sonntag Nachmittag live übertragen wurde und bestimmt nicht wenige Allgemein-Sportinteressierte gedacht haben sie könnten sich ja wieder mal ein Eishockeyspiel der Nationalmannschaft anschauen.
      Wie deren Urteil lautet kann man sich denken..
    • Ja nach der Klatsche sollten die Herren Manager und Verantwortlichen sich vielleicht mal überlegen ob das so weitergehen soll. Immer schön eindeutschen und immer schön die Ausländer ran lassen.Und Nachwuchs nur damit es nach aussen gut ausschaut.
      Wenn das so weitergehen soll dann Spielen wir schon nächstes Jahr nicht mehr in der A-Klasse. Sondern B oder C.
      Ja zum Trainer muß man ja nicht viel sagen. Er ist derjenige der es ausbaden muß. Ob ein Krupp hier mehr bewirken kann bezweifle ich mal.
      Wunder kann der auch keine vollbringen.
      Jetzt schau mer mal wie es weitergeht. Selbst Österreich hat schon zwei Punkte.
      Wir sind Treue Fans und gehen auch hin wenn mal schlecht gespielt wird.
    • Ich bin ja böse, aber ich glaube, ein Abstieg wäre langfristig besser... weil dann kapiert der letzte DEL-Fanatiker, wohin das deutsche Eishockey geht. Jetzt die Klasse irgendwie halten, dann klopfen sich doch wieder alle auf die Schulter. OK, wenn sie nun noch überzeugende Spiele abliefern gegen Österreich oder Lettland... aber sonst..
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    • Eigentlich hat man die B-Gruppe ja schon zur A-Gruppe hinzugeholt und es ist längst eine 2-Klassen-Gesellschaft bei der "A-WM".
      Dennoch muß sich Deutschland wohl mal wieder damit begnügen sich gegen ehemalige B-Teams wie Dänemark,Frankreich, Norwegen, Österreich,Slowenien...
      im Kampf um den Klassenerhalt zu behaupten.
      Da sollte es keinen Abstieg brauchen um die Verantwortlichen wachzurütteln, ansonsten spielen wir gegen Teams wie Niederlande, Südkorea, Kroatien und Großbritannien :whistling:
    • Ich habe da die Hoffnung bereits aufgegeben, dass sich durch Misserfolge der Nationalmannschaft im Denken der oberen Herren des Deutschen Eishockeys was ändert. Die große Schmach der verpassten Olympiaqualifikation hätte ja schon ein Schuss vor den Bug sein müssen und es hat sich leider nichts geändert! Ich denke, da müsste externer Druck von Seiten der Sponsoren, der Medien, des DOSB bzw vielleicht sogar des Innenministeriums kommen. Dazu ist Eishockey in Deutschland in der öffentlichen Wahrnehmung aber wohl zu unwichtig...
    • Die Frage ist halt, was muss sich ändern? Das beliebte Argument die Ausländer sind schuld weil sie den deutschen den Platz in der Mannschaft wegnehmen ist ein bisschen zu einfach. Wir müssen eben in der Ausbildung der jungen Spieler den Hebel ansetzen. Mehr Eisflächen und ganzjährig Eis währe ein erster Ansatz. Kostet halt Geld.
    • Hombre wrote:

      Die Frage ist halt, was muss sich ändern? Das beliebte Argument die Ausländer sind schuld weil sie den deutschen den Platz in der Mannschaft wegnehmen ist ein bisschen zu einfach. Wir müssen eben in der Ausbildung der jungen Spieler den Hebel ansetzen. Mehr Eisflächen und ganzjährig Eis währe ein erster Ansatz. Kostet halt Geld.


      Ganz ohne Geld wird es wohl nicht gehen! :huh:

      Neben der ganzjährigen Eismaßnahme gäbe es da noch weiterere Punkte, an denen man in einem Projekt "DEB 2030" ansetzen könnte, z. B.:

      - gleicher prozentualer Anteil des Umsatzes aller GmbHs der DEL1 und 2 müsste in die Nachwuchsförderung gesteckt werden.
      - engere Verzahnung der Eishockeyausbildung in den Vereinen mit der Schulausbildung (z. B. Sportinternate)
      - Auf- und Abstieg zwischen allen Ligen des deutschen Leistungseishockeys
      - Attraktivität des Spielens in der A-Nationalmannschaft erhöhen (geht kurzfristig wohl am ehesten mit höheren Prämien - sprich Geld!)
      - Präsenz von Spielerpersönlichkeiten/Vorbildern in überregionalen Medien fördern - z. B. Auftritten von deutschen NHL-Spielern in Fernsehshows etc. forcieren und nicht warten bis eine Einladung erfolgt.
      - In der Ausbildung junger Spieler von den Besten lernen - z. B. durch Förderung von Praktikas, Hospitationen junger deutscher Nachwuchscoaches im Ausland (Skandinavien, Nordamerika)

      Teilweise sind ja schon erste Entwicklungen in diese Richtungen erkennbar, jedoch sind sie oft sehr punktuell und müssten noch wesentlich breiter gewollt und umgesetzt werden.