Dopingvorwurf gegen Daniel Pfaffengut

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    • Dopingvorwurf gegen Daniel Pfaffengut

      Die EHN schreibt heute, dass es Dopingvorwürfe gegen Daniel Pfaffengut gegeben hat, diese aber von der NADA fallen gelassen wurden.
      Hintergrund: Im vergangenen Oktober hat Pfaffengut aufgrund eines Infekts Kochsalz-Infusionen über 250ml erhalten. Nach NADA-Statuten sind aber ohne medizinische Ausnahmegenehmigung nur Infusionen bis max. 50 ml erlaubt.

      Hier noch ein Link zu Focus Online
      Rot Gelb Buronia
    • Was für ein Schwachsinn, 250 ml Kochsalzlösung als Doping, die sind ja nicht ganz dicht !
      Dann hab ich heute Vormittag beim arbeiten mindestens 5 Patienten mit 1000 NACL auf Leistungssportniveau gebracht !

      Hat die Nada nix anderes zu tun, als sich um so einen Schwachsinn zu kümmern ???
      Zitat:
      Von reiner C-Wert-Arithmetik zwecks guter Sicht hält Architekt Schlenker, der schon viele Stadien besucht hat, nichts.
      Viel dramatischer für den subjektiven Seheindruck sei es, wenn man zwischen den Köpfen hindurch,
      also beim Blick über den Schulterbereich der Vorderleute, die Bande nicht sehen könne.
    • Die NADA ist ohnehin nicht ganz dicht meiner Ansicht nach, so etwas bestätigt mich nur in meiner Annahme, das 90% des "Anti-Dopingkampfs" nur Kampf um Fördermittel aus diversen Töpfen sind und für die muss man man ja ab und zu was vorweisen. Geht ja auch um Pöstchen, nicht wahr?

      sport1.de/mehr-sport/2015/06/e…tur-nada-faellt-mager-aus

      Ich ess jetzt ein Kilo Salz und dann geht's auf nach Rio.
      Let me tell you something you already know. The world ain't all sunshine and rainbows. It's a very mean and nasty place, and I don't care how tough you are, it will beat you to your knees and keep you there permanently if you let it. You, me, or nobody is gonna hit as hard as life. But it ain't about how hard you hit. It's about how hard you can get hit and keep moving forward; how much you can take and keep moving forward. That's how winning is done!
    • Hier geht es nicht um Doping, sonder um Verschleierung von Doping. Kochsalzlösung kann die Werte beeinflussen und man kann damit Doping verschleiern. Drum muss man solche Infusionen auch anmelden.
      Das macht normal schon Sinn. Also erstmal Ball flach halten.

      Cam Neely wrote:

      Was für ein Schwachsinn, 250 ml Kochsalzlösung als Doping, die sind ja nicht ganz dicht !
      Dann hab ich heute Vormittag beim arbeiten mindestens 5 Patienten mit 1000 NACL auf Leistungssportniveau gebracht !

      Hat die Nada nix anderes zu tun, als sich um so einen Schwachsinn zu kümmern ???
    • karlsondach71 wrote:

      Hier geht es nicht um Doping, sonder um Verschleierung von Doping. Kochsalzlösung kann die Werte beeinflussen und man kann damit Doping verschleiern. Drum muss man solche Infusionen auch anmelden.
      Das macht normal schon Sinn. Also erstmal Ball flach halten.

      Cam Neely wrote:

      Was für ein Schwachsinn, 250 ml Kochsalzlösung als Doping, die sind ja nicht ganz dicht !
      Dann hab ich heute Vormittag beim arbeiten mindestens 5 Patienten mit 1000 NACL auf Leistungssportniveau gebracht !

      Hat die Nada nix anderes zu tun, als sich um so einen Schwachsinn zu kümmern ???


      Was ja auch passiert ist. Nur wurde kein Ausnahmeantrag gestellt, da die Menge 50ml (unter 50ml reicht ein Hinweis in der Passmappe) überschritten hat. Auf die Sache sind die ja auch nur aufgrund der Hinweise in der Passmappe gekommen.
      Diesen kann man aber im Nachhinein stellen, was die NADA, aber warum auch immer erst einmal nicht akzeptieren wollte, bis sich die Anwälte ein geschalten haben. Es gab auch noch weitere Gründe, die die NADA nicht beachtet hat, die ein verfahren gegen Daniel nicht gerechtfertigt hätten.
    • Ich bin ja absolut gegen Doping, aber manchmal habe ich das Gefühl, als Leistungssportler muss man sich zuerst um Veränderungen auf der Dopingliste kümmern oder eine medizinisch-pharmazeutische Ausbildung absolvieren, bevor man sich seinem Sport widmet.

      Da lebt man ja ständig mit der Angst, mal etwas zu übersehen und dann an die Wand "genagelt" zu werden.
    • Wenn nicht die halbe Welt versuchen würde, beim Sport mit solchen Mittelchen zu beschei...en, müsste man auch nicht solche Verschleierungstaktigen untersagen... da sollten sich mal alle "Sportsfreunde" selbst an die Nase fassen, und das man mit solchen Kochsalzlösungen in zu großer Menge einen Stoff sehr gut "verwässern" kann ist unter Sportlern an sich ganz gut bekannt... hier wurde offensichtlich einfach vergessen zu informieren, das aufgrund eine Infekts diese Menge zugeführt wurde...
    • Gott, man kann schon mit einem Liter isotonischem Getränk "maskieren"... irgendwo ist die Grenze zwischen Doping-Kampf und Gängelei erreicht. Für mich ist das das gleiche übertriebene Handeln wie bei der Totalüberwachung aller Bürger wegen 0,5 Terroristen.
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    • niklas wrote:

      ich hoffe nur für dich, das du dein isotonisches Getränk nicht intravenös zu dir nimmst... das ist nämlich der kleine aber feine Unterschied...


      Ich hoffe für dich, dass du irgendwann auch mal versucht, dich vor so einem Beitrag zu informieren, das macht nämlich auch einen kleinen, aber feinen Unterschied.

      "Im Radsport werden seit 1997 Athleten, bei denen ein Hämatokritwert von über 50 % festgestellt wird, aus Sicherheitsgründen gesperrt. Die Verwendung dieses Wertes als Kriterium für sanktionierende Maßnahmen ist jedoch problematisch. Einerseits können Sportler, die Blutdoping betreiben, durch Zufuhr von Flüssigkeit, Seren oder verflüssigenden Mitteln vor der Kontrollmessung ihren überhöhten Hämatokritwert vorübergehend unter 50 % drücken und das Blutdoping somit verschleiern. "

      de.wikipedia.org/wiki/Blutdoping

      "Der Hämatokritwert entspricht dem relativen Anteil aller Blutzellen am Blutvolumen. Ähnlich wie die Hämoglobinkonzentration ist er abhängig vom Blutplasma: Dessen Volumen ändert sich je nach Flüssigkeitshaushalt, Tageszeit, Körperposition oder Trainingsbelastung. Trinkt der Sportler etwa einen Liter isotonische Kochsalzlösung, sinkt sein Hämatokritwert bereits nach einer Stunde um bis zu vier Prozent, weil sein Plasmavolumen zunimmt."

      faz.net/aktuell/wissen/mensch-…die-wahrheit-1827056.html
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    • Die Verschleierung kann man auch mit normalem Trinken erreichen, außerdem müsste die Infusion z.B. unmittelbar vor
      der Blutentnahme stattfinden, 250 ml NACL 0,9 % iv ist nix anderes als ein Glas Wasser mit ner Prise Salz.
      Dazu muß man noch sagen, daß von den 250 ml nur 1/3 intravasal (im Blut) bleiben, und der Rest irgendwo im Gewebe
      abgelagert wird, und auch der Anteil im Blut sehr schnell wieder ausgeschieden wird.
      Bedeutet, daß von den 250 ml NACL nur circa 80 ml im Blut auftauchen, und diese auch sehr schnell wieder ausgeschieden
      werden.
      Deshalb kann man wohl ohne Übertreibung von "Schwachsinn" reden, denn dann müsste eine wesentlich größere
      Infusionsmenge unmittelbar vor einer Blutentnahme infundiert werden, und auch nur dann, wenn sowieso ein grenzwertiger
      Hämatokritwert vorliegt bekäme das Relevanz. Das alles hat sicher nicht vorgelegen !

      karlsondach71 wrote:

      Hier geht es nicht um Doping, sonder um Verschleierung von Doping. Kochsalzlösung kann die Werte beeinflussen und man kann damit Doping verschleiern. Drum muss man solche Infusionen auch anmelden.
      Das macht normal schon Sinn. Also erstmal Ball flach halten.

      Cam Neely wrote:

      Was für ein Schwachsinn, 250 ml Kochsalzlösung als Doping, die sind ja nicht ganz dicht !
      Dann hab ich heute Vormittag beim arbeiten mindestens 5 Patienten mit 1000 NACL auf Leistungssportniveau gebracht !

      Hat die Nada nix anderes zu tun, als sich um so einen Schwachsinn zu kümmern ???
      Zitat:
      Von reiner C-Wert-Arithmetik zwecks guter Sicht hält Architekt Schlenker, der schon viele Stadien besucht hat, nichts.
      Viel dramatischer für den subjektiven Seheindruck sei es, wenn man zwischen den Köpfen hindurch,
      also beim Blick über den Schulterbereich der Vorderleute, die Bande nicht sehen könne.