Auf ein Wort … mit Daniel Menge

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    • Auf ein Wort … mit Daniel Menge

      Der ESV Kaufbeuren hat den Vertrag mit seinem langjährigen Spieler Daniel Menge nicht verlängert. Die Entscheidung sorgte für Aufsehen, stand der torgefährliche und spielstarke Stürmer doch in mehr als dreihundert Partien erfolgreich für den ESVK auf dem Eis. Zudem wurden hinter vorgehaltener Hand Gerüchte kolportiert. Grund genug, Daniel Menge zu Wort kommen zu lassen und sich offen über seinen Abschied aus Kaufbeuren zu unterhalten.
      manfred-kraus.com/?p=1921
      Sommertheater. Sommertheater. Hey. Hey.
    • Ob es nun anders aussah oder nicht, bleibt doch die unbestrittene Tatsache, dass Daniel Menge ein Spieler war, der einen wesentlichen Anteil am Nichtabstieg hatte. Ich habe ihn immer sehr gemocht und als Profi geschätzt - für mich wird er in die Reihe der ganz Großen beim ESVK eingereiht und ich finde auch zu Recht. (Nenne mir einen einzigen Spieler, der seinen Goldhelm den Fans schenkt und vor Freude ins begeisterte Publikum wirft - das war letzte Saison!!!) Für mich ein ganz großer Sportsmann und so möchte ich ihn auch in Erinnerung behalten. - Und wer weiß - im Leben trifft man sich ja bekanntlich mehrmals.
    • Vielen Dank für den link und die Möglichkeit, dass Daniel Menge bei Herrn Kraus dort zu Wort kommen konnte.

      Ich habe in den letzten Jahren keinen Spieler in unseren Reihen so rundum wertgeschätzt wie ihn. Für mich war es das Gesamtpaket aus Führungsspieler mit außerordentlichen Qualitäten, über allen Zweifeln erhabenem fairem Sportsgeist und 100%-ige Identifizierung mit dem Verein, das ihn nach außen hin zu einem absoluten Aushängeschild für unseren Verein gemacht hat und nach innen zu einer Integrationsfigur mit Vorbildcharakter.

      Lieber Daniel Menge, vielen Dank für all das und beste Wünsche für die Zukunft... als Spieler des ESV werde ich Sie sehr vermissen!
    • Irgendwie ist es sehr schade und auch traurig, dass Daniel Menge nicht mehr bei uns spielt und die scheinbaren Unstimmigkeiten nicht bei Zeiten ausgeräumt werden konnten. Mit ihm verliert der ESVK einen der wichtigsten Spieler der letzten Jahre und mit ihm geht eine Gallionsfigur und eine Identifikationspersönlichkeit.
      Herzlichen Dank, Daniel, auch von mir. Ich gehe soweit und behaupte - ohne Dich hätten wir auch schon letztes Jahr Oberliga gespielt!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ladislav Lubina ()

    • Das Interview ist für ein Sportlerinterview sehr offen. Leider sagt es nicht, warum Daniel Menge in der kommenden Saison nicht mehr für den ESVK spielt. Man kann es sicher an einigen Stellen erahnen, aber das lässt dann doch wieder die verschiedensten Interpretationen zu. Nichtsdestotrotz, vielen Dank an Manfred Kraus für die viele Arbeit, die er in sein Hobby steckt und vor allem dafür, dass wir alle davon etwas haben.
    • Und nicht zu vergessen hat der Artikel noch einen ganz anderen sehr positiven Effekt. Statt sich sang- und klanglos von so einem großartigen Spieler zu verabschieden hat es Manfred Kraus geschafft, dass es nicht nur die Möglichkeit für Daniel Menge gab, sich von SEINEM Verein zu verabschieden (denn es kommt schon klar zum Ausdruck, dass Menge ein echter ESVKler war und ist), sondern auch für uns - durch unsere Reflektionen auf den Artikel - sich gebührend von ihm zu verabschieden und unseren Dank für das Geleistete auf und neben dem Eis auszudrücken. Was da eventuell war, schwingt somit nicht mehr mit und das ist gut so!
    • Richtig, das was da eventuell an Negativem war, abhaken. Auch ich bin Daniel Menge unheimlich dankbar für seine großartigen Leistungen die er für seinen/unseren ESVK gebracht hat. Daniel Menge wird den ESVK im Auge behalten und ich hoffe und erwarte , dass der ESVK Daniel Menge auch im Auge behält. Ich könnte mir gut vorstellen , dass in der Zusammenarbeit Menge/ ESVK, in welcher Richtung auch immer, noch nicht der letzte Vorhang gefallen ist.
    • Auch wenn es letztes Jahr nicht so gelaufen ist, wie sich das alle Seiten vorgestellt haben, das ändert nichts daran, dass Daniel Menge einen großen Teil dazu beigetragen hat, dass wir mehrmals von der Abstiegs-Schippe gehüpft sind. Obwohl es nicht mehr zusammen funktioniert, hoffe ich doch, dass es nirgends böses Blut gibt, sondern nur verständliche Enttäuschung. Ein Karriere-Ende, wie angedeutet, wäre sehr schade, vor allem auf diese Weise.
      Sommertheater. Sommertheater. Hey. Hey.
    • Es stellt sich nicht jeder hin und gibt ein Interview nach so einer Saison und diversen Anfeindungen. Dafür Respekt Daniel.

      Allerdings, und da muss ich als Außenstehender doch was schreiben. Ob Ihr das gut findet oder nicht, völlig Latte.


      Der Trainer und der Geschäftsführer waren aber immer voll informiert. Sie wussten um die schwierige Situation. Da fand nichts im Stillen statt und es gab auch keine geheimen Treffen
      Warum ist dann nix passiert?
      Einfache Frage, oder?

      PS. Danke für die Dislikes. 8o
    • Der "Fall" Menge ist ganz ganz schwierig. Da sind sich wohl alle einig. Viele Jahre Leistungsträger und dann eine Saison (2014/15), die einen nur staunen ließ. Ein Daniel Menge, der Spiel für Spiel bis zum Umfallen kämpfte und einfach nur herausragend war. Die gesamte Saison.

      Trotzdem bleibt die Tatsache, dass Toni Krinner ihn nicht mehr wollte.
      Ab Weihnachten 2015 lief schlagartig nichts mehr. Bei Menge und dem Team. Hätte das alles auch in anderen, viel besseren Bahnen laufen können?

      Wenn man die Frage nach dem Warum für den plötzlichen Leistungsabfall der Mannschaft stellt, stößt man immer wieder auf die voreilige Vertragsverlängerung mit Trainer Muller. Man hört aus dem Spielerkreis (man verzeihe mir, wenn ich das statt unter "Gerüchte" hier schreibe, denn es passt besser hierher), dass Menge und andere Führungsspieler VOR der Verlängerung mit Muller zu Kreitl gingen, um eine Nachbearbeitung (Analyse) der Spiele durch Muller durchzusetzen, die dieser offenbar nicht (oder nicht ausreichend) wollte/für nötig hielt. Die Sache mit der fehlenden Nachbearbeitung stammt aus dem Kreis der Führungsspieler, die Info ist etwa 6-8 Wochen alt.

      Nun stellt sich die Frage, warum dieser Punkt offenbar nicht ernst genommen wurde und Kreitl den Vertrag mit Muller vorschnell verlängert hat, ohne dass dieser wichtige Punkt je geklärt wurde. Vielleicht kann man die Rebellion gegen Trainer Muller damit allein nicht rechtfertigen. Aber wer kennt schon alle Details, die zu einem Trainer-/Spieler-Zerwürfnis führen?
      Ob man das Verhalten der Spieler deshalb rechtfertigen kann, will ich nicht beurteilen. Aber es ist sicher ein wichtiger Punkt, der Daniel Menge deutlich entlastet und gleichzeitig die Frage aufwirft, ob Kreitl hier seinen Job gut gemacht hat.
    • Giroux schrieb:

      Nun stellt sich die Frage, warum dieser Punkt offenbar nicht ernst genommen wurde und Kreitl den Vertrag mit Muller vorschnell verlängert hat, ohne dass dieser wichtige Punkt je geklärt wurde. Vielleicht kann man die Rebellion gegen Trainer Muller damit allein nicht rechtfertigen. Aber wer kennt schon alle Details, die zu einem Trainer-/Spieler-Zerwürfnis führen?
      Ob man das Verhalten der Spieler deshalb rechtfertigen kann, will ich nicht beurteilen. Aber es ist sicher ein wichtiger Punkt, der Daniel Menge deutlich entlastet und gleichzeitig die Frage aufwirft, ob Kreitl hier seinen Job gut gemacht hat.
      Erstmal stellt sich die Frage, ob das, was du da erzählt, überhaupt stimmt. Zweitens lief die Saison bis dahin wunderbar, was drittens dafür sorgt, dass das Ganze niemanden "entlastet". Dass der Dunstkreis um dich und Lukas Kreitl nicht mehr mag, ist auch kein Geheimnis. Jetzt zu versuchen, das recht abschließende Interview mit Daniel Menge wieder zum Sticheln und Spalten zu verwenden, halte ich für schäbig. Ich glaube auch nicht, dass das im Sinne von Daniel Menge ist.
      Sommertheater. Sommertheater. Hey. Hey.
    • "Natürlich haben wir Führungsspieler viel gesprochen und gemeinsam nach Lösungen gesucht, um aus der Misere wieder herauszukommen. Führungsspieler tun das in Krisensituationen. Der Trainer und der Geschäftsführer waren aber immer voll informiert. Sie wussten um die schwierige Situation. Da fand nichts im Stillen statt und es gab auch keine geheimen Treffen."

      Ich denke, dass diese Aussage von Daniel Menge nicht im Widerspruch zu meiner obigen Aussage steht. Im Gegenteil.

      Wie Lukas zu Kreitl steht, ob er ihn mag oder nicht, weiß ich nicht einmal.
      Ich mag Kreitl persönlich gern. Aber das ändert nichts daran, dass bestimmte Entscheidungen Fehler waren (wird er selbst auch wissen). Nun sind Fehler menschlich, jeder macht Fehler. Wichtig ist, dass es künftig besser läuft. Ich denke schon, dass er das schafft.
    • So? Der Vertrag mit Muller wurde vor der "Krisensituation" verlängert, von der Daniel Menge spricht. Die Krise war ohnehin erst Wochen später wirklich bemerkbar. Weihnachten waren wir an Platz 6 dran. Da wird auch kaum die Probleme im Team gegeben haben, die Daniel Menge andeutet, und die durch die Krise ausgelöst wurden.

      Das, was du in deinem Beitrag behauptest, hätte aber sogar schon VOR der Vertragsverlängerung mit Muller stattgefunden.

      Aber darum geht es auch gar nicht. Das Interview mit Daniel Menge sollte dem Ton nach auch aus seiner Sicht einen Schlussstrich ziehen. Niemand hat etwas davon, das Ganze nun noch einmal aufzuwärmen und durch weitere Behauptungen und Unterstellungen wieder für Ärger zu sorgen. Außer Leuten, denen das anscheinend wichtig ist wie dir.
      Sommertheater. Sommertheater. Hey. Hey.