Regensburg "braucht" 2.800 Zuschauer im Schnitt?!

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Regensburg "braucht" 2.800 Zuschauer im Schnitt?!

      Mittelbayrische schrieb:

      Wie wichtig ist der Erfolg heuer für die wirtschaftliche Seite?

      Der ist immer wichtig. Diese Mannschaft ist nicht billig. Die muss ich finanzieren, die Unkosten steigen. Wir müssen den Zuschauerschnitt vom letzten Jahr erreichen und zwei, drei Runden in den Playoffs spielen, damit es wirtschaftlich stabil bleibt.


      Wobei der Zuschauerschnitt vergangene Saison mit rund 2800 ja exorbitant hoch war für Oberliga-Verhältnisse.


      Aber der hat das ausgeglichen, was ich letztes Jahr riskiert habe. Das muss man offen so sagen. Die Mannschaft war eigentlich zu teuer. Wenn ich ganz streng bin, dann habe ich letztes Jahr meinen Vorsatz, nicht mehr auszugebe als ich habe, schon gebrochen. Da habe ich mich in die Zone gewagt. Aber das habe ich bei dem Oberligatreffen auch gesehen: Eigentlich lebt jeder Klub so, dass er bissl über die Grenze geht. Die Frage ist, wo ist die Grenze, wo es dich zerreißt?
    • Als der Aufstieg in die DEL2 noch sportlich denkbar war letzte Saison, wurde von 1,5 bis 2 Mio. gesprochen und das sei quasi eine "Verdoppelung" des Etats. Anscheinend sind deren Kosten extrem hoch. Aus dem gleichen Artikel wie vorhin:
      Wir haben Bedingungen, die für die Oberliga zu teuer sind. Das spreche ich zwar immer wieder an, wird aber gerne vergessen...

      Wenn ich einem Finanzchef von Peiting vorrechne, was wir alles zahlen, wird dem übel und schwindelig. Die zahlen Pacht für ein Jahr, wir zahlen für jede Trainingseinheit. Deswegen funktioniert das dort auch mit ein paar hundert Zuschauern im Schnitt.
      Im Januar 2016 hat der gleiche Herr das da gesagt:

      Heimatsport.de schrieb:

      Könnte der EV Regensburg, sollte es sportlich klappen, auch die deutlich höheren wirtschaftlichen Lasten – man spricht von einer Verdoppelung des Etats – schultern? "Wir kalkulieren mit einem Etat von mindestens 1,5 Millionen Euro", so der Chef, "die braucht man, wenn man mitspielen will. Ideal wären zwei Millionen." Entscheidend wird am Ende sein, ob es gelingt, die finanziellen Mittel aufzutreiben, um das Abenteuer DEL2 langfristig zu bestehen. "Ich habe ja selbst ein Interesse, dass alles läuft", spielt der Vorstand auf sein eigenes finanzielles Engagement an. "Wenn das Budget nicht reicht, werden wir es nicht machen."
      Den Etat verdoppeln... er beklagt sich aber jetzt darüber, dass es kaum neue Sponsoren gibt und man braucht jetzt schon 2.800 + 2-3 PlayOff-Runden in der Oberliga. Das sieht für mich so aus, als ob eine wirklich miese Saison reicht für den Konkurs. Da er sein eigenes Geld reinsteckt, beneide ich ihn da nicht.