Landshut pleite ?

    • Egger schrieb:

      Wir haben auch schon mal 1:8 gegen Weiden verloren zu Hause, war glaub ich im Jahr 2008.
      Oh ja. Da war mal was. Ich glaube, es war sogar 1:9...

      Trotzdem ist die Entwicklung in Landshut schon besorgniserregend. Die müssen ja froh sein, wenn sie mittelfristig drittklassig bleiben. Von Aufstieg o. Ä. können sie nur träumen. Schon erstaunlich bei einer Eishockeystadt, die auch noch Bezirkshauptstadt ist, über eine exzellente Nachwuchsarbeit verfügt und somit eigentlich gute Voraussetzungen hätte. Wäre da nicht der Größenwahn...
    • Ich habe nachgeschaut: es war eine 2:9-Niederlage zu Hause gegen Weiden am 28. November 2003.

      Eine 1:10-Niederlage zu Hause ist schon bitter. Jetzt steht der EVL schon hinter Sonthofen. Trotz allem, was in der Vergangenheit in Landshut geschah, ist die Stadt doch ein wichtiger und traditionsreicher Eishockey-Standort und eine Schmiede für den Nachwuchs (Tobias Rieder & Co.) wie Kaufbeuren.
    • Jason Jackson schrieb:

      Und heute in Regensburg 4:1 verloren ... ich freue mich ja schon ein bisschen darüber ... :D
      Naja, ich sags mal so. Dieser Verein hat bei mir Narben hinterlassen, die ich mit ins Grab nehmen werde - das liegt sicherlich auch daran, dass der Verein sich auch nach etlichen Jahren nie im Stande sah, die Geschehnisse von 1984 zumindest offiziell zu bedauern (von einer Entschuldigung will ich hier gar nicht reden) ... nein, ganz im Gegenteil, die haben die (mitunter kriminellen und vorbestraften) Täter von damals, welche z.B. auch Jahre später noch unschuldige Rentner zusammenschlugen, zu Trainern gemacht usw. ... ich finde es schade für so einen Traditionsverein mit der beispiellosen Nachwuchsarbeit in Deutschland wie den EVL, und es tut dem deutschen Eishockey sicherlich nicht gut, aber auf der anderen Seite weine ich so einem Verein, aus den genannten Gründen, niemals eine einzige Träne hinterher.
      Emanuel Viveiros #8
    • Mir geht es ehrlich gesagt genauso. Prinzipiell wünscht man einen derartigen Niedergang, wie ihn Landshut seit zwei Jahren erlebt, keinem Verein. Beim EVL muss ich allerdings auch feststellen, dass es mir irgendwie nicht Leid tut. Die Gründe hat ESVK_Franconia schon sehr treffend beschrieben. Mal sehen, wie es sich weiterentwickelt. Immerhin gibt es ja anscheinend einige neue Gesellschafter bei den Landshutern.
    • Außer den genannten historischen Gründen von Damals sind die aktuellen Machenschaften von Landshut ja auch etwas...dubios.
      Ausgelöst wurde das finanzielle Desaster wohl durch das Vertrauen in einen fragwürdigen Geldgeber, der beim EVL DEL-Träume weckte.
      Nach dem harten Erwachen und der Lizenzverweigerung für die DEL2 wurde den Landshuter ein scheinbar weicher Fall und ein Start in der Oberliga ermöglicht. Ich will hier niemanden zu Unrecht beschuldigen, aber es ist wohl ziemlich Allen klar, dass man dieses Kissen nicht für viele Vereine ausgebreitet hätte und es stellte sich ja sehr bald heraus, dass bei Landshut finanziell noch längst nicht Alles im Reinen ist.
      Das ganze Theater trägt dazu bei, dass ich Landshut auch keinen schnellen Wiederaufstieg wünsche, obwohl ich es auch schade fände, wenn der Nachwuchs darunter zu leiden hätte.
    • Landshut wird da nicht mehr herauskommen und wieder einmal bestätigt sich, was jeder im Grunde schon wusste: Nur der absolute Neubeginn in der Bayernliga wäre nicht nur rechtlich vorgesehen, sondern auch der wirtschaftlicch sinnvolle gewesen. Wer jahrelang auf einem viel zu hohen Ross reitet, ja der fällt halt irgendwann einmal wirlich auf die Fresse. Mitleid?? Keine Spur, ganz im Gegenteil!!
    • Da Landshut ja nicht allzuviel Schulden mitschleppt, aufgrund des Schuldenschnittes, braucht es
      keinen Anfang von ganz unten.
      Selbst die Berufsgenossenschaft hat Ihnen die Schulden erlassen.
      Das ist schon ein einmaliger Fall, was ja an Wettbewerbsverzerrung grenzt.
      Da haben sich viele Fachleute verwundert die Augen gerieben, die brav ihre
      Beiträge zahlen...
      Bei einem schlechten Spiel ist nicht alles schlecht
      Bei einem guten ist aber auch nicht alles gut
    • Ladislav Lubina schrieb:

      Landshut wird da nicht mehr herauskommen und wieder einmal bestätigt sich, was jeder im Grunde schon wusste: Nur der absolute Neubeginn in der Bayernliga wäre nicht nur rechtlich vorgesehen, sondern auch der wirtschaftlicch sinnvolle gewesen. Wer jahrelang auf einem viel zu hohen Ross reitet, ja der fällt halt irgendwann einmal wirlich auf die Fresse. Mitleid?? Keine Spur, ganz im Gegenteil!
      der Neuanfang wäre Bezirksliga gewesen...Bayernliga ist ja direkt unterhalb der Oberliga... tja geschickt gemacht mit der BG .... aber die Landshuter mussten 20 % der Aussenstände bezahlen, im Insolvenzfall hätten sie vermutlich gar nix bekommen, und so war das mit allen Gläubigern geregelt.... klar hätte es gar nicht dazu kommen dürfen, aber in der Situation war es halt für beide Seiten die beste Lösung...