Playoffs Schweiz

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    • Playoffs Schweiz

      Ich stelle hier mal die Torfolge des 1. Viertelfinal-Playoff-Spiels HC Lausanne gegen HC Davos ein.

      hcd.ch/de/video/04032017-lausa…c-davos/lausanne-davos-35

      Das 2:0 für Lausanne zeigt die neue Handhabung des Torraumabseits, das gestern hier im Forum in einem anderen Thread diskutiert wurde.
      Das Tor wäre früher nie gegeben worden.

      Ich weise aber noch speziell auf das Tor zum 3:3 für Davos hin.
      Ein Shorthander, bei dem ein Davoser unter zwei Lausanner liegend noch einen Pass auf seinen völlig freien Mannschaftskameraden Andres Ambühl spielt.
      Echt sehenswert, nicht nur weil ich HCD-Fan bin.
    • Die Rapperswil-Jona Lakers, in der Vorbereitung Gegner des ESVK und dort 3:1 bezwungen, haben in den NLB-Playoffs im Halbfinale zum zweiten Mal gegen den HC La-Chaux-de-Fonds gewonnen.
      Im Best-of-seven-Modus steht es damit 2:0.

      Warum ich das hier schreibe?
      Ich nehme es als gutes Omen ;)


      Sie stehen erst im Halbfinale, nicht im Finale, wie ich zuerst geschrieben habe. SORRY!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von casagrande ()

    • Leider habe ich auch erst am späten Karsamstagabend kapiert, dass die Finalspiele per Livestream zu sehen sind.

      Die Schweizer übertragen auf ihrem zweiten Kanal sehr viel hochkarätigen Sport, u.a. auch die Fußball-Champions League sowohl am Dienstag als auch Mittwoch.
      Aber die meisten Streams sind mit dem Hinweis versehen, dass sie außerhalb der Schweiz aus rechtlichen Gründen nicht zu sehen sind.

      Wobei hier im Kreis Ravensburg das Schweizer Fernsehen teilweise zu sehen ist, der zweite Kanal allerdings nur, wenn man über modernes Kabelfernsehen für den Highfrequenzbereich verfügt. Und das ist in meinem Wohnviertel leider nicht der Fall.
    • Der EHC Biel sorgt derzeit in den Schweizer Playoffs für Furore und weist einige Parallelen zum ESVK auf.
      Biel, das im Viertelfinale den HC Davos ausgeschaltet hat, stand zuletzt vor 28 Jahren im Playoff-Halbfinale und war von 1995 bis 2008 sogar nur zweitklassig.
      Am 11. Dezember wurde der Finne Antti Törmänen als neuer Trainer verpflichtet, der schon den SC Bern zum Meistertitel geführt hat.
      Innerhalb kurzer Zeit gelang es dem Finnen ein enorm starkes Kollektiv zu entwickeln, aus dem lediglich Goalie-Legende Jonas Hiller, der sehr erfahrene Verteidiger Beat Forster und der finnische Stürmer Rajala herausstechen.
      Biel sammelte seit Weihnachten die meisten Punkte in der Liga und schloß die Hauptrunde als Dritter ab. Dabei ließen sie Teams wie den ZSC, Lugano und Davos hinter sich.

      Im laufenden Halbfinale führen sie nun gegen Lugano mit 2:1, wobei sie im gestrigen Heimspiel in einem kuriosen Spiel mit 3:6 verloren. Biel führte im 2. Drittel bereits mit 3:0, dominierte Lugano, das wie schon in Spiel 2 vor allem durch Provokationen (Maxim Lapierre), unzureichend geahndete brutale Fouls (Julian Walker) und Flugeinlagen (Gregory Hoffmann) auffiel, in überzeugender Manier. Eine Strafe gegen Lugano bot die Chance zum 4:0, stattdessen verkürzten die Luganesi durch einen Shorthander auf 3:1. Für 10 Minuten verloren die Bieler den Kopf, kassierten eine Spieldauer- und weitere 2-Minuten-Strafen und lagen plötzlich am Drittelende 3:4 in Rückstand. Lugano schoß am Ende noch zwei Empty-net-Tore zum 6:3-Sieg.

      Parallelen des EHC Biel zum ESVK:
      Die Vereinsfarben sind gelb-rot.
      Ein Trainerfuchs hinter der Bande.
      Der überragende Hiller im Tor.
      Das starke Kollektiv.

      Eine Besonderheit ist noch der Trainer, der für "Verbindungen" zum ESVK verantwortlich ist.
      Antti Törmänen war von 2011 bis 2014 Franchise owner des finnischen Klubs Vaasa Sport.
      In dieser Zeit spielten Jere Laaksonen und Sami Blomqvist für diesen Verein, wobei Blomqvist lediglich 7 Spiele auf Leihbasis bestritt.
      Im Jahr nachdem er die Franchise verkauft hat, spielte zudem Jarkko Immonen bei diesem Verein.
    • casagrande schrieb:

      Der EHC Biel sorgt derzeit in den Schweizer Playoffs für Furore und weist einige Parallelen zum ESVK auf.
      Biel, das im Viertelfinale den HC Davos ausgeschaltet hat, stand zuletzt vor 28 Jahren im Playoff-Halbfinale und war von 1995 bis 2008 sogar nur zweitklassig.
      Am 11. Dezember wurde der Finne Antti Törmänen als neuer Trainer verpflichtet, der schon den SC Bern zum Meistertitel geführt hat.
      Innerhalb kurzer Zeit gelang es dem Finnen ein enorm starkes Kollektiv zu entwickeln, aus dem lediglich Goalie-Legende Jonas Hiller, der sehr erfahrene Verteidiger Beat Forster und der finnische Stürmer Rajala herausstechen.
      Biel sammelte seit Weihnachten die meisten Punkte in der Liga und schloß die Hauptrunde als Dritter ab. Dabei ließen sie Teams wie den ZSC, Lugano und Davos hinter sich.

      Im laufenden Halbfinale führen sie nun gegen Lugano mit 2:1, wobei sie im gestrigen Heimspiel in einem kuriosen Spiel mit 3:6 verloren. Biel führte im 2. Drittel bereits mit 3:0, dominierte Lugano, das wie schon in Spiel 2 vor allem durch Provokationen (Maxim Lapierre), unzureichend geahndete brutale Fouls (Julian Walker) und Flugeinlagen (Gregory Hoffmann) auffiel, in überzeugender Manier. Eine Strafe gegen Lugano bot die Chance zum 4:0, stattdessen verkürzten die Luganesi durch einen Shorthander auf 3:1. Für 10 Minuten verloren die Bieler den Kopf, kassierten eine Spieldauer- und weitere 2-Minuten-Strafen und lagen plötzlich am Drittelende 3:4 in Rückstand. Lugano schoß am Ende noch zwei Empty-net-Tore zum 6:3-Sieg.

      Parallelen des EHC Biel zum ESVK:
      Die Vereinsfarben sind gelb-rot.
      Ein Trainerfuchs hinter der Bande.
      Der überragende Hiller im Tor.
      Das starke Kollektiv.

      Eine Besonderheit ist noch der Trainer, der für "Verbindungen" zum ESVK verantwortlich ist.
      Antti Törmänen war von 2011 bis 2014 Franchise owner des finnischen Klubs Vaasa Sport.
      In dieser Zeit spielten Jere Laaksonen und Sami Blomqvist für diesen Verein, wobei Blomqvist lediglich 7 Spiele auf Leihbasis bestritt.
      Im Jahr nachdem er die Franchise verkauft hat, spielte zudem Jarkko Immonen bei diesem Verein.
      weitere Parallele ist das neue Stadion, dass auch in der zweisprachigen Uhrenstadt mit einer neue Beigeisterung und Hochphase zamgetroffen hat

      Was wir in KF Gott sei Dank nicht haben/hatten ist die Farbdiskussion...

      Ici c'est Bienne! ❤
    • Die Rapperswil-Jona Lakers, in den vergangenen beiden Jahren Vorbereitungsgegner des ESVK, können heute Abend mit einem Sieg gegen den EHC Olten die Meisterschaft der NLB gewinnen.

      Der Meistertitel ist aber nicht gleichbedeutend mit dem Aufstieg.
      Sie treffen dann noch auf den letzten der NLA, der seit gestern Abend versteht. Kloten unterlag in fünf Spielen dem HC Ambri-Piotta.
      Der Dorfverein mit Kultcharakter vom Südportal des Gotthard bleibt der höchsten Schweizer Liga erhalten.
      Einige ESVK-Fans, wie ich weiß, sympathisieren mit diesem Verein und waren auch schon in der Leventina.
    • mang schrieb:

      Die Rapperswil-Jona Lakers sind inzwischen in die National League aufgestiegen. Herzlichen Glückwunsch an unseren zweimaligen Testspielgegner!

      Morgen steigt das entscheidende Finalspiel zwischen Lugano und den ZSC Lions.
      Und Kloten steigt nach 56 Jahren ab...
      Es war eine enorm spannende Serie zwischen Rappi und Kloten.
      Rappi gewann die ersten beiden Spiele, dann Kloten die nächsten drei, wobei die Flieger beim dritten Sieg erst in der Schlußminute ausglichen und in der Overtime dann gewannen.
      Gestern dauerte es bis zur 78. Minute ehe Mosimann :D das Siegtor schoß.