PO Viertelfinale Spiel 3: Dresdener Eislöwen vs ESV Kaufbeuren

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • jokerass schrieb:

      @ Franconia
      Nein war eher allgemein , ist ja auch nicht böse gemeint. Natürlich sind die Schiris sie oft nicht toll, aber gerade in letzter Zeit fällt es mir extrem auf, dass es kaum noch ein Spiel gibt wo nicht von Schiebung oder so die Rede ist.
      OK, alles klar - war dann nur Zufall.
      Ich bin da eher schon immer auf dem Standpunkt, dass sich das unterm Strich ausgleicht ;) ... natürlich weise ich auf (meiner Meinung nach) gravierende Fehler hin, aber das ist ja dann keine Verschwörung ;)
      Emanuel Viveiros #8
    • Ausschlaggebend war in beiden Situationen die Entscheidung des Schiedsrichters auf dem Eis. Weder konnte man beim 3:0 zweifelsfrei einen hohen Stock beweisen, noch beim vermeintlichen 3:1 erkennen, ob das Tor mit dem Schläger erzielt worden ist. Entscheidet sich der Schiedsrichter hier zweimal anders (was sicherlich auch vertretbar gewesen wäre), steht es statt 3:0 2:1 und es wäre wieder ein offenes Spiel gewesen.
      Warum aber bei dem Dresdner Pfostentreffer später die Entscheidung mehrere Minuten dauerte und sich die Dresdner Topreihe dadurch nach dem Icing gut erholen konnte, versteht wohl auch nur der Schiedsrichter selbst. Auch wenn die Perspektive der Übertorkameras verzerrt ist - wie hätte der Puck denn wieder aus dem Tor springen können, wenn er die Linie überschritten hätte?
    • jokerass schrieb:

      Geht es eigentlich nur mir so, dass das ständige gejammer über die Schiris langsam mehr nervt als die Schiris selbst?
      Generell hast du bestimmt nicht unrecht, vor allem nach Niederlagen wird von Vielen meist beim Schiri die Schuld gesucht.
      Heute wirkten die Schirientscheidungen verbunden mit Rückblick auf Freitag aber schon...besonders eigenartig.
      Ich sag nix wenn ein Schiri gleichmäßig schlecht pfeift, aber Herr Melia wirkte, als suche er ständig Unrecht bei uns, während er bei Dresden nicht so genau hinblickte.
      Selbst der offizielle Bericht auf unserer Homepage geht ungewöhnlich ausführlich auf die Schirientscheidungen ein.
      Deshalb sollte man es nicht pauschal als nerviges Gejammer bezeichnen, sondern falls berechtigt als notwendigen Protest, alles Andere wäre ein Freibrief.
    • So lang und bedeutend war seine Laufbahn in KF auch wieder nicht, dass man da zwangsläufig eine Verbundenheit oder Abneigung haben, bzw reininterpretieren müsste.
      Wenn man so will hat wohl jeder Schiri einen gewissen Bezug zu einem langjährigen Traditionsclub.
      Der Eine hat bei uns gespielt, der Andere ein wichtiges Spiel gegen uns verloren, der Nächste pfeift für einen Lokalrivalen und der Übernächste wurde in KF schon mit Bier beschüttet. Das ganze kann man dann auch noch auf das gegnerische Team übertragen...dann kann bald Keiner mehr pfeifen, wenn man so viel Befangenheit mit sich rumträgt.
    • Melia hatt aber nicht zum ersten mal den ESVK gepfiffen. Soll sojemand niemals ein Spiel seines Ex- Vereins ( soviele Spiele waren ja nun nicht) leiten dürfen? Ich bin egtl. froh über jeden Ex-Spieler, der später Schiedsrichter wird. Meines Erachrtens ist dann doch etwas mehr Fingerspitzengefühl vorhanden. Unabhängig vom heutigen Spiel möchte ich nur zu bedenken geben: die Fehlerquote eines Schiris beträgt in den allermeisten Fällen nicht mehr, als die eines Spielers, dieser verdient aber häufig mehr mit seinem Job. Würde man deren individuelle Leistung aber auch so zupflücken, wäre es Uferlos. Die Diskussion ist hier im Spiel-Thread zugegeberermaßen vermutlich auch fehl am Platz, aber mir fiel es in letzter Zeit eben immer wieder auf.
    • Die letzten zwei Begegnungen waren doch exzessiv geprägt von Videobeweisen und zusätzlich noch langen Unterbrechungen, die den Spielfluss gehemmt haben.
      Natürlich kann so einer auch mal das ein oder andere Punktspiel pfeifen und ich bin auch froh, wenn ehemalige Spieler sich zu Schiedsrichtern ausbilden lassen, aber muss man ihn dann in so einer Serie einsetzen, gerade dann, wenn man nicht muss?

      Die Frage ist nur noch: Pfeift der immer so (Unterbrechungen, Videobeweise) oder nur wenn wir beteiligt sind? Wenn letzteres nicht der Fall ist, dann haben wir einfach Pech mit dem Schiedsrichter gehabt, weil seine Art zu pfeifen (Unterbrechungen) sich destruktiv auf unser Spiel auswirkt - auch wenn wir (mit Glück in OT) ein Spiel gewonnen haben. Ist letzteres der Fall, warum setzt man dann so einen Mann in so einer Serie ein?
      Emanuel Viveiros #8
    • Weil kein anderer frei ist? ... Ich weiß es natürlich auch nicht.
      Im letzten DNL Heimspiel pfiff Bastian Haupt , eigentlich DEL Schiedsrichter, auch in den Oberliga PlayOffs sind DEL Refs im Einsatz. Also es müssten ja z.Z. genügend frei sein.
      Zu den Videobeweisen, hier bin ich sicherlich auch der Meinung, er wurde von Melia schon zu oft unbegründet geprüft.
    • PO Viertelfinale Spiel 3: Dresdener Eislöwen vs ESV Kaufbeuren

      Und wieder mal eine regelfrage: wenn Gracel ihn nicht mit dem Schlittschuh aktiv rein kickt oder mit der Hand rein wirft, müsste der Treffer dann nicht zählen?

      Nastiuk wehrt ab, in Gracels vollen Lauf und von ihm prallt er rein. Meiner Meinung nach garkeine Diskussion: Tor

      Oder gibt's da wieder 100 Gründe warum es doch nicht zählen würde?
    • jokerass schrieb:

      ..... Unabhängig vom heutigen Spiel möchte ich nur zu bedenken geben: die Fehlerquote eines Schiris beträgt in den allermeisten Fällen nicht mehr, als die eines Spielers, dieser verdient aber häufig mehr mit seinem Job. Würde man deren individuelle Leistung aber auch so zupflücken, wäre es Uferlos. Die Diskussion ist hier im Spiel-....

      Ich denke das in der DEL2 80% der Spieler weniger verdienen als der Schiri. Schiris haben ein sehr gutes Einkommen.
    • Das man so oft über schiedrichterleistungen vornehm ausgedrückt diskutieren muss liegt daran das einfach ganz viele der referees nicht das Niveau haben für diese liga immerhin ist das keine freizeitliga sondern da geht es etatmässig um siebenstelige beträge
      Das muss der verband endlich merken und die qualität und intensität der schulungen erhöhen. Das mit den schirileistungen ist ja auch in anderen vereinen thema.
      Wir haben gestern zumindest im 1. drittel sehr gehemmt und ängstlich gewirkt.gestern hat man einfach nicht ganz so aggresiv gespielt wie sonst jetzt hat man aber auch mal den unterschied gesehen wenn man nicht so spielt wie sonst .daraus kann man jetzt die schlüsse ziehen und dann weis man wie es dienstag zu machen ist
    • Groby101 schrieb:

      Und wieder mal eine regelfrage: wenn Gracel ihn nicht mit dem Schlittschuh aktiv rein kickt oder mit der Hand rein wirft, müsste der Treffer dann nicht zählen?

      Nastiuk wehrt ab, in Gracels vollen Lauf und von ihm prallt er rein. Meiner Meinung nach garkeine Diskussion: Tor

      Oder gibt's da wieder 100 Gründe warum es doch nicht zählen würde?
      Seit 2014 hat man in Deutschland die bisherige Regel "Kickbewegung" abgewandelt:

      hockeyweb.de/del/das-eishockey-regelwerk-im-wandel-73911

      del-2.org/nachrichten/del2/286…ecke_schlittschuhtor.html


      Entscheidend für die Anerkennung von Gracels "Tor" dürfte die Frage gewesen sein, ob er den Puck mit dem Schläger noch berührt hatte oder nicht. Es sah zwar bei der Zeitlupe via Übertorkamera so aus, dass eine Berührung vorgelegen haben könnte, aber zweifelsfrei sicher bin ich mir, ehrlich gesagt, auch nicht.
    • PO Viertelfinale Spiel 3: Dresdener Eislöwen vs ESV Kaufbeuren

      Jadawin schrieb:

      Der Puck war in Höhe BAUCH ... da ist ein Schlittschutor relativ unmöglich.


      Das meinte ich eben auch. Und unter den Link von weiter oben steht auch

      Jedoch ist ein Tor gültig, wenn der angreifende Spieler unvorhergesehen von einem Schuss am Schlittschuh getroffen wird und der Puck von diesem Schlittschuh lediglich abprallt.

      Und unvorhergesehen abgeprallt ist er halt von seinem Oberkörper.