Geisterspiele ?? Spielabsagen ?? Finanzielles Desaster für die Vereine ??

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Geisterspiele ?? Spielabsagen ?? Finanzielles Desaster für die Vereine ??

      09.03.2020
      Im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus greif der Freistaat zu drastischen Mitteln. In Bayern sollen bis Karfreitag alle Veranstaltungen über 1.000 Personen abgesagt werden. Das will das Kabinett am Dienstag endgültig beschließen.



      Der Bayerische Koalitionsausschuss aus CSU und Freie Wähler hat sich heute darauf geeinigt, die Empfehlungen von CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn umzusetzen, sagte Fabian Mehring, der Parlamentarische Geschäftsführer der Freien-Wähler-Fraktion, gegenüber ANTENNE BAYERN. Morgen soll das Kabinett diesen Beschluss noch absegnen. Dann wird die Entscheidung offiziell verkündet.


      Damit werden ab Morgen, 10.03., alle Veranstaltungen in Bayern, bei der mehr als 1.000 Besucher sind, abgesagt. Die Regelung gilt vorerst bis Karfreitag, den 10. April 2020.
      Diese Signatur ist derzeit nicht zu erreichen.[Blocked Image: http://www.123gif.de/gifs/menschen/menschen-arbeit-0025.gif]
      Bitte versuchen Sie es später erneut.
    • Was der beste Weg ist, weiß ich nicht, aber diese drei Punkte fallen mir spontan ein:
      • Vielleicht gibt es ja doch die Möglichkeit, die Zuschauerzahl auf 1000 zu begrenzen. Wir haben zwar mehr als 1000 Dauerkartenbesitzer, aber auch zwei sichere Heimspiele, auf die man diese aufteilen könnte. Wenn dies vom gesundheitlichen Risiko her vertretbar ist, halte ich dies schon für eine Lösung.

      • Außerdem könnte man vielleicht die Möglichkeit schaffen, dass man bei sprade.tv freiwillig mehr zahlt, was dann dem Heimverein zugute kommt. Ich würde in diesem Fall definitiv auch für unsere Spiele in Kassel freiwillig mehr zahlen, obwohl mir der Verein dort nicht sonderlich sympathisch ist. Für die aktuelle Situation kann der ECK schließlich auch überhaupt nichts.

      • Weitere Maßnahme könnte durchaus sein, die Playoffs zu verkürzen, Best of Five oder gar Best of Three.


      Die Playoffs ganz ausfallen zu lassen wäre zwar sportlich schon möglich, aber auch sehr heftig. Und bei den Playdowns geht es ja sogar wirklich um was. Ich persönlich könnte zwar sehr gut damit leben, den Tabellenletzten einfach zum sportlichen Absteiger zu machen, aber eine wirkliche Grundlage dürfte es dafür nicht geben.
    • Ich würde nur noch die Play downs ausspielen. Play offs sind doch bei keinem Aufsteiger eh nur um die goldene Ananas. Somit werden wenigstens keine Unkosten für die Vereine produziert. Wäre ja sonst fatal ohne Einnahmen aus Eintritt und catering. Wenn sich da die acht Vereine einig wären, sicher nicht die schlechteste Lösung!
    • Daniel Kunce wrote:

      wichtig ist die Einigkeit der Vereine und ein bundesweites Vorgehen, nicht dass in Hessen vor Zuschauern gespielt ( z. B. analog Leipzig ) wird und in Bayern unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

      Eine wirkliche sehr unschöne Situation
      Da ist der Verband bzw der Ligaausschuss gefragt. Man braucht unbedingt eine einheitliche Regelung für alle Vereine innerhalb einer Liga.
      Das die Bundesländer eine einheitliche Regelung innerhalb einer Wahlperiode hinkriegen ist eher unwahrscheinlich.
    • Man könnte auch Druck auf die Politiker ausüben und mal Fakten verlangen, worauf das basieren soll und welche Beschleunigung verhindert werden soll.

      Es gibt keinen Vollkaskoschutz, auch nicht durch den Staat, der ein Sterben verhindern wird können. Das Leben endet zu 100 % tödlich.

      Die zwei heutigen Toten waren 78 und 89 mit jeweiligen Vorerkrankungen. Dann müsste man auch das Autofahren verbieten, weil es an einem oder mehreren Tagen zu mehr tödlichen Unfällen und Schwerverletzten kommen kann. Kann man auf jedes beliebige Themen erweitern.

      Viele Kliniken waren schon vor der Krise am Anschlag bzw. Kante genäht. Da liegt bereits das Versagen. Wurden nicht etliche Krankenhäuser geschlossen, weil defizitär? Wo wird und wurde Geld verbraten?

      Fragt die Politiker doch mal nach Fakten, die meisten werden keine Ahnung haben und einfach Höheren folgen, die ebenfalls keine Ahnung haben.
    • Den größten Schaden, den der Corona-Virus bisher angerichtet hat, ist der von Menschen gemachte. In der Kemptener Ausgabe der AZ von heute wird aus dem Klinikum von der aktuell viel gefährlicheren Nicht-Corona-Grippewelle berichtet, an der bereits nachweislich drei Menschen gestorben sind. Vier weitere müssen aktuell intensiv versorgt werden. Wo bleibt da der Fürsorge-Aktionismus der Behörden und der Politik? Sind die Kranken und Verstorbenen weniger wert? Oder geht es gar nicht darum? Geht es vielmehr um die Angst, Verantwortung auch mal auszuhalten - auch gegenüber einer Mehrheit von übersensibilisierten Bürgern.

      Wenn es ein erfolgversprechender Weg ist, alle großen Menschenansammlungen zu verhindern, soll es so sein. Aber dann erwarte ich auch, dass die daraus resultierenden Verluste von allen getragen werden und nicht an den Vereinen, Veranstaltern und allen im Umfeld hängen bleiben. Wer denkt beispielsweise an die Handwerksbetriebe, die bei der Absage einer Messe über 50 Prozent ihres Jahresumsatzes einbüßen? Ich für meinen Teil zahle "gut" Steuern, also wäre ich dabei, wenn es um Ausgleichszahlungen geht.

      Konkreter Vorschlag: Eine GmbH veranstaltet Eishockeyspiele, um sie zu vermarkten, um Gewinne zu erwirtschaften. Ohne Zuschauer geht das nicht. Also meldet Kurzarbeit an. Soll doch jetzt einfacher gehen? Oder war das lediglich eine Worthülse?
    • Godick wrote:

      Man könnte auch Druck auf die Politiker ausüben und mal Fakten verlangen, worauf das basieren soll und welche Beschleunigung verhindert werden soll.
      Sorry, ich will diese Passage nicht als Blödsinn abkanzeln, aber rein logisch gesehen macht es Sinn, Großveranstaltungen abzusagen - schließlich kann keiner wissen, ob sein Nebenmann mit infizierten Personen zu tun hat/hatte oder selbst (passiv, während der Inkubationsphase) schon den Virus in sich trägt. Wenn man dann selbst noch Asthmatiker ist oder andere Vorerkrankungen hat, kann das böse enden.
      Natürlich kann das auch beim Arbeiten, einkaufen etc. passieren, aber die Chance wird so schon etwas minimiert.
      Deshalb bringt ein Druck machen oder Fakten verlangen imho keinen Erfolg, bzw. läuft hier ins leere.
      Die von dir angesprochenen Umstände, wie ein Leben enden kann, leuchten ein, haben allerdings in dieser Diskussion keinen Sinn. In der Absage großer Events versucht der Staat nur, das Infektionsriko zu senken - ob es wirklich was bringt, zeigt die Zukunft.
      Rot Gelb Buronia
    • esvkmichi wrote:

      Godick wrote:

      Man könnte auch Druck auf die Politiker ausüben und mal Fakten verlangen, worauf das basieren soll und welche Beschleunigung verhindert werden soll.
      Sorry, ich will diese Passage nicht als Blödsinn abkanzeln, aber rein logisch gesehen macht es Sinn, Großveranstaltungen abzusagen - schließlich kann keiner wissen, ob sein Nebenmann mit infizierten Personen zu tun hat/hatte oder selbst (passiv, während der Inkubationsphase) schon den Virus in sich trägt. Wenn man dann selbst noch Asthmatiker ist oder andere Vorerkrankungen hat, kann das böse enden.Natürlich kann das auch beim Arbeiten, einkaufen etc. passieren, aber die Chance wird so schon etwas minimiert.
      Deshalb bringt ein Druck machen oder Fakten verlangen imho keinen Erfolg, bzw. läuft hier ins leere.
      Die von dir angesprochenen Umstände, wie ein Leben enden kann, leuchten ein, haben allerdings in dieser Diskussion keinen Sinn. In der Absage großer Events versucht der Staat nur, das Infektionsriko zu senken.
      Eben, wer will denn wissen ob sich unter 1000 50 infizierte finden und bei 50000 nur fünf? Das ist ein Stochern im Nebel zum Schaden anderer.

      Was ist mit Schulen? Was mit Zügen? Mit Bussen und U Bahnen?

      Hysterie verbreiten und gleichzeitig nicht darin verfallen, beißt sich

      „Was wir tun, geschieht, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen“, sagte der FW-Abgeordnete Fabian Mehring unserer Redaktion. Man wolle die Verhältnismäßigkeit wahren und keine Hysterie auslösen. „Es handelt sich um Symptome einer Erkältungskrankheit, nicht um eine unheilbare Apokalypse. Daher: Besonnen bleiben, Hände waschen und nicht in Panik verfallen.“ merkur.de/bayern/coronavirus-b…sarscov2-zr-13572520.html

      Vorerkrankte etc. müssen ja nirgends hingehen, wenn sie meinen deswegen am nächsten Tag tot umzufallen. Das werden die bisher auch so gehalten haben, wenn sich irgendwo zu viele Grippekranke etc. aufgehalten haben.

      Das Klinikum verfügt über 20 Behandlungseinheiten auf Intensiv. klinikum-kf.de/medizin-pflege/…ivmedizin/intensivstation

      Wie viele sind ständig belegt? Wie groß ist das Einzugsgebiet? Könnte ein Journalist ja mal nachfragen.


      Fakten und rechnen können sind entscheidend, auch wenn es immer heißt, Geld dürfte keine Rolle spielen. Geld wächst nicht an den Bäumen und muß immer jemanden weg genommen werden.


      Die Bayern müssen weiterhin arbeitsfähig gehalten werden, damit wieder Milliarden nach Berlin überweisen können.


      In Kassel kann man tatsächlich Tickets für 2 Spiele online kaufen. Wie beim Rauchverbot lassen sich die Bayern scheinbar gerne massiv drangsalieren, anstatt den Herren aufs Dach zu steigen.
    • Tom77 wrote:

      @ Godick:

      Kurz und knapp, dein Politikum hier nervt.
      Dann muß man alles nehmen, wie es kommt und entschieden wird? Dann nerven viele Postings, weil man es als unabänderlich hinzunehmen hat! Im Übrigen ist alles, also jede Äußerung, Politik!

      "Wir waren Helden
      Was machte meine Kindheit aus und warum war sie anders als die heutiger Kinder? Dieser Text bringt es auf den Punkt.
      Wir waren Helden. Wenn du nach 1978 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun. Kinder von heute werden in Watte gepackt! Wenn du als Kind in den 70er oder 80er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, daß wir so lange überleben konnten! Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.

      [i][/i]
      [i]Unsere Bettchen waren angemalt mit Farben voller Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen und auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.usw."[/i]
      weiter hier: wolfganggehrer.wordpress.com/2…aren-helden-eine-hommage/

      Früher war eine Lungenentzündung eine Lungenentzündung. Es wurde schlichtweg nichts weiter getestet, weil es keine Tests gab.

      Okay, ich schweige hier in Zukunft dazu!
    • Ich denke, wir sollten uns damit abfinden, dass die Saison gelaufen ist. Klassenerhalt geschafft. Nach einer Saison, in der die Mannschaft weit unter ihren Möglichkeiten blieb. Insgesamt sehr durchwachsen bis mäßig gespielt. Verletzungspech, einige Fehleinkäufe, Abwehrprobleme. Aber immerhin, in der letzten Minute Playoff-Qualifikation erreicht.

      Die gesellschaftliche Notwendigkeit, die Corona-Ansteckung zu verlangsamen und auf mehrere Monate zu strecken, um die Gesundheitssysteme und die Volkswirtschaft nicht kurzfristig völlig zu überfordern, hat höhere Priorität als die Playoffs, bei denen es mangels Aufstieg ohnehin nur „um die Ehre“ ginge, um nicht zu sagen um die goldene Ananas.

      Auch die Playdowns könnten sich im Nachhinein ohnehin als Farce herausstellen, wenn der sportliche Absteiger in der DEL2 bleibt, falls der Oberliga-Meister als sportlicher Aufsteiger nicht die Lizensierungsvoraussetzungrn für den Aufstieg in die DEL2 nachgewiesen haben sollte.

      Die DEL2 und ihre Vereine haben jetzt zwei Optionen. Entweder Geisterspiele mit leeren Stadien, aber immerhin mit zahlenden Sprade-Zuschauern. Oder man beendet die Saison komplett vorzeitig. Wird ein Rechenexempel und rechtlich nicht ganz trivial mit der Arbeitsagentur zu verhandeln, inwieweit Kurzarbeit für die Teams bei beiden Optionen die finanziellen Konsequenzen lindern könnte.

      Selbstverständlich muss die Liga eine für ALLE Vereine einheitliche Linie verabreden. Natürlich darf es nicht passieren, dass einige Mannschaften ihre Heimspiele vor zahlendem Publikum austragen dürfen, andere nur vor leeren Rängen.

      Suche auch noch jemanden, der mir erklären kann, warum das Corona-Ansteckungsrisiko beim Oberliga Spiel FÜS-MM im Füssener Stadion zum Zuschauerverbot geführt hätte, aber bei einer Austragung des Spieles im Memminger Stadion die Zuschauer weniger gefährdet sein sollten und sie deswegen das Spiel dort anschauen durften. Heiliger Strohsack, da sind wohl nicht nur einige Politiker und Behörden völlig hilflos und überfordert.

      Egal. Eishockey ist nur ein Sport und dient der spannenden Unterhaltung. Gibt wichtigere Dinge im Leben und auch in der Gesellschaft. In ein paar Wochen oder Monaten ist Corona hoffentlich gut bewältigte Geschichte. Und bis dahin bleiben wir halt gelassen daheim, ggf. mit Sprade-TV (bringt ja bei z.B. 4000 zahlenden Fans auch immerhin 26000 € Umsatz pro Spiel ...).

      Nach der Saison ist vor der Saison. Gibt ja auch genug Dinge für die ESVK-Verantwortlichen zu bedenken, was man aus der Saison 19/20 lernen konnte, um 20/21 wieder besseres Eishockey zu spielen.
    • Powerplay wrote:

      ...

      Die gesellschaftliche Notwendigkeit, die Corona-Ansteckung zu verlangsamen und auf mehrere Monate zu strecken, um die Gesundheitssysteme und die Volkswirtschaft nicht kurzfristig völlig zu überfordern, hat höhere Priorität als die Playoffs, bei denen es mangels Aufstieg ohnehin nur „um die Ehre“ ginge, um nicht zu sagen um die goldene Ananas.
      ...
      Wenn es der Gesundheit dienen würde, könnte man darüber diskutieren, aber tut es das, oder ist es bloß sinnloser Aktionismus? Spiele werden abgesagt, aber gleichzeitig darf sich das Virus munter in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Schulen und großen Betrieben, wo die Leute auch in der Kantine etc. zusammenkommen, verbreiten. Den Clubs werden einkalkulierte Einnahmen genommen, und die Verpflichtung zu Spielergehältern bestehen weiter?

      In Anbetracht der Tatsache, daß vorletzten Winter durch eine nichtbeachtete normale Grippe 25 000 Menschen gestorben sind, wäre es vielleicht sinnvoll, die Gefährlichkeit von Corona anders einzuordnen und anstatt so großen wirtschaftliche Schaden anzurichten, einfach Risikogruppen gezielt anzusprechen und denen zu raten, große Menschenansammlungen, soweit möglich, zu meiden, Hände zu waschen etc, und was es sonst noch so an praktischen Ratschlägen gibt.